… am heutigen Tag ging es mir darum, eine besonders kompakte und attraktive Seentour zwischen Zeesen und Bestensee im Dahme-Seenland zu absolvieren. Bei eiskalter Wintersonne und Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt zeigten sich die zahlreichen Wasserflächen natürlich von ihrer besten Seite. Was mich aber trotz prinzipiell sehr idyllischer Lage und den vielen Gewässern in der Gegend nervt, ist die intensive Bebauung der Seeufer durch Siedlungen sowie Ferien- und Datschenanlagen.
Somit ist es eine echte Herausforderung, die perfekte naturnahe Wanderung in der Ecke zu realisieren. Ich denke, dass mir das diesmal ganz gut gelang, auch wenn die Querung von Wohn- und Campingbereichen dabei nicht ganz zu vermeiden war. Zumindest enthält die Strecke in der Form viele naturbelassene Pfade und sie hat einen guten, abwechslungsreichen ‘Flow’. Somit wird dies nun kurzentschlossen die Route für meine Gruppenwanderung im Februar. Details dazu und der Termin dann exklusiv in meinem Newsletter Anfang Januar.
Natürlich auch hier wie in den letzten Tagen mal wieder die musikalische Assoziation: neben den für die Jahreszeit üblichen Brauntönen gab es bei der Tour die ‘blue moods’ in voller Intensität. ‘The Blue Moods of Spain’ heißt auch ein grandioses Slowcore-Album der Band Spain von 1995, hier daraus ‘World of Blue’:
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour startet am Bahnhof in Zeesen, über den Kuckucksweg wird das Ufer des Zeesener Sees erreicht und diesem auf der Seestraße mehr oder weniger direkt gefolgt bis zum südlichen Ende des Gewässers. Nach Überquerung der Spreewaldstraße geht es durch die Straße ‘Am Todnitzsee’, anschließend im Bogen durch das Kiefernwäldchen um die Eigenheime herum direkt zur Badestelle am südlichen Ende des Todnitzsees. Weiter geht es naturnah über den Fanggraben hinweg und auf der anderen Seite des Sees zurück auf dem Uferpfad zum ‘Seeidyll’.
Der Spreewaldstraße wird kurz gefolgt, bevor es nach Abzweig am Wassergraben entlang noch einmal hinüber zum Zeesener See geht. Der Piste ‘Am Bahndamm’ wird gefolgt, im Verlauf ergibt sich der Zugang zu einem versteckten Uferpfad, durch die Datschenanlage führt der Weg zurück zur Senziger Straße. Auf der Straße ‘Am Birkenhain’ geht es durch die Wohngebiete zum Siedlungsrand, dann auf dem Waldweg zum Großen Tonteich und auf dem meist pfadartigen Uferweg knapp zur Hälfte um ihn herum. Der Campingplatz wird außen umgangen und dem Waldweg zum Kleinen Tonteich gefolgt, der an der östlichen Seite ufernah passiert wird.
Südlich führt der Weg nun durch einen Mix aus Kiefern- und Mischwald und durch Offenflächen zur Bundesstraße und über sie hinweg zum Tonsee. Auch dieser wird knapp zur Hälfte östlich umrundet, wobei der markierte Wanderweg im späteren Wegverlauf leicht rustikal ist und im Bereich des Feldrands kaum noch existiert. Nach Erreichen der kleinen ‘Aussichtsplattform’ wird das Seeufer verlassen, im Wald geht es zum Gräbendorfer Weg, am ehemaligen Gelände des DDR-Grenztruppen-Kommandos außen entlang und über die Fernstraße hinweg ins Dorf Pätz hinein. Am Strand wird hinüber zum Promenadenweg am Pätzer Vordersee gewechselt, die Gehrichtung kehrt sich um und auf den modernen Verbundplatten führt der Weg ufernah am See entlang.
Später wird auf den naturbelassenen Waldweg gewechselt, auf diesem die Hauptstraße am Rand von Bestensee erreicht und erneut der Fanggraben überquert. Über die Paul-Gerhardt-Straße und die Goethestraße geht es abschließend durch die Wohngebiete zum Bahnhof Bestensee, an dem die Tour endet.
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