… in einer klei­nen Gruppe folgte ich der geschätz­ten Kol­le­gin Maren heute bei Ihrer geführ­ten Tour für den Mär­ki­schen Wan­der­bund, wobei sie idea­ler­weise exakt das regen­freie Zeit­fens­ter des Tages erwischte. Wie bei ihr nicht anders zu erwar­ten fand Maren eine sehr gute Balance aus per­fekt por­tio­nier­ten Infor­ma­ti­ons­häpp­chen und dem unge­stör­ten Natur­er­leb­nis im Mit­tel­teil der Stre­cke, der die natur­be­las­sene Umrun­dung des schön gele­ge­nen Tre­bu­ser Sees beinhaltete.

Zu Beginn waren wir bewusst durch das his­to­ri­sche Indus­trie­ge­lände gewan­dert, in dem Julius Pint­sch im 19. Jahr­hun­dert seine Fabri­ken für Gas­mess- und ‑regel­ge­räte auf­baute. Auch gegen Ende der Tour streif­ten wir erneut die Hin­ter­las­sen­schaf­ten sei­ner Pro­duk­ti­ons­stät­ten bei der Über­que­rung des Pint­sch­ka­nals, der ursprüng­lich als Spree­ha­fen für den Güter­trans­port entstand.

Vie­len Dank für die tolle Grup­pen­tour, bei der ich ‘Pas­sa­gier’ sein durfte!

Inter­es­sant für mich die deut­li­chen the­ma­ti­schen Par­al­le­len zur Wan­de­rung mit Kol­lege Hei­ner vor einer Woche in Köpe­nick, die eben­falls gekonnt die Natur­ab­schnitte mit den his­to­ri­schen Indus­trie­ak­ti­vi­tä­ten (dort die der Fami­lie Spind­ler) ver­knüpfte. Even­tu­ell fällt mir selbst da ja auch noch eine ähn­li­che The­men­ver­knüp­fung woan­ders in Bran­den­burg ein für eine Gruppenwanderung …

—————

Infos und Tourbeschreibung:

Dies ist eine Rund­tour, die am Bahn­hof in Fürs­ten­walde beginnt und endet. Zunächst geht es durch die Unter­füh­rung zur Tre­bu­ser Straße und einige hun­dert Meter an ihr ent­lang, dann wird über die Fabrik­straße und die Dr.-Cupei-Straße das Wald­ge­biet der Klei­nen Heide am Wald­fried­hof erreicht. Kurz wird dem schma­len Pfad gefolgt, bevor es auf brei­te­ren Wegen nord­west­lich zum Tre­bu­ser See geht. Auf vier Kilo­me­tern Länge wird das läng­li­che Gewäs­ser schön natur­nah auf dem Ufer­pfad umrun­det, im Kie­fern­forst führt der Weg dann zu ‘Onkel Tom´s Hütte’ am Tre­bu­ser Gra­ben und der Piste des Piper­ge­stells wird gefolgt zum Bahnübergang.

Nach des­sen Über­que­rung geht es auf der Neben­straße gera­de­aus an den Rie­sel­fel­dern ent­lang zur Han­gels­ber­ger Chaus­see und wei­ter im Wald zum Alt­arm der Spree. Nun wird dem schma­len Rad­weg zwei­ein­halb Kilo­me­ter weit gefolgt, nach Über­que­rung des Pint­sch­ka­nals abge­zweigt in den süd­li­chen Teil des Stadt­parks. Nach Über­que­rung der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße führt der Weg im Wald zum Ein­gang des Hei­mat­tier­gar­tens, danach öst­lich durch den Stadt­park zum Aus­gang an der Park­al­lee. Um die Ecke wird abschlie­ßend wie­der der Aus­gang­punkt der Tour am Bahn­hof Fürs­ten­walde erreicht.