… die bran­den­bur­gi­sche Schau­spie­ler­le­gende Horst Krause ist ja bereits Anfang Sep­tem­ber 2025 ver­stor­ben, nun fand er vor zwei Wochen seine letzte Ruhe­stätte auf dem Fran­zö­si­schen Fried­hof in Ber­lin-Mitte, gleich neben Michael Gwis­dek. Nach der län­ge­ren Doku, die der rbb zu sei­nem Tod direkt online stellte, hatte ich mir einige Orte in Moa­bit zusam­men­ge­stellt, an denen das Kame­ra­team ihn in der Sen­dung in sei­ner dama­li­gen Wahl­hei­mat beglei­tete. Ange­rei­chert hatte ich meine Vari­ante von ‘Krau­ses Moa­bit’ mit zusätz­li­chen Orten, an denen ich ihm per­sön­lich begeg­net war.

So schließt sich der Kreis mei­ner Fan-Tou­ren, die mich bereits in der Ver­gan­gen­heit jeweils zwei­mal zu den Dreh­or­ten der belieb­ten Krause-Filme (die Dör­fer Grö­ben und Ihlow) und zu den Dreh­or­ten von ‘Wir kön­nen auch anders’ (nörd­lich von Zeh­de­nick) geführt hatten.

Lei­der hat der rbb die Doku (https://www.rbb-online.de/doku/a/Abschied-von-Horst-Krause.html) sehr schnell wie­der aus der Media­thek genom­men, aus wel­chem Grund auch immer …
Krause zeigte sich darin sehr volks­nah und unprä­ten­tiös und es ist sehr schade, dass diese fil­mi­sche Erin­ne­rung nun so abrupt wie­der in den Tie­fen der Archive ver­schwun­den ist.

Emp­feh­len kann ich übri­gens für Krause-Fans noch den gran­dio­sen Poli­zei­ruf 110 mit dem Titel ‘Über Bande’ von 1995. Darin spielte er das Ober­haupt einer Klein­ga­no­ven­fa­mi­lie, der junge Uwe Steimle (damals noch wei­test­ge­hend ver­hal­tens­un­auf­fäl­lig) und der große bran­den­bur­gi­sche Thea­ter­schau­spie­ler Kurt Böwe waren dabei das unglei­che Ermitt­ler­team der Kripo Schwerin.