… heute ging es für mich mal wieder in die vielleicht ‘grünste’ Gegend des Hohen Flämings, rund um den Schlosspark und die satten Mischwälder beiderseits der ‘Kanonenbahn’ bei Wiesenburg / Jeserig. Der Märkische Wanderbund hatte aktiv mit finanziellen Mitteln die Renovierung der in die Jahre gekommenen Holzstelen ermöglicht, die am Bahnhof Wiesenburg quasi das Portal zum beliebten Kunstwanderweg darstellen. Nun wisst ihr auch, wohin der Ertrag unter anderem fließt, den ich von den Gästen bei Gruppenwanderungen für den MWB einnehme …
Aktiver Führer der Verbandswanderung war heute Heiner, der die sehr überschaubare Gruppe auf einer kleinen aber sehr feinen Route teilweise auf der ‘XR-Streckenvariante’ meist durch den Wald leitete. ‘XR’ stand dabei leider heute nicht wie üblich für ‘Extended Reality’ sondern eher für ‘Extended Repair’, da die App-Funktion zur Bedienung der virtuellen Zusätze seit knapp zwei Wochen nicht verfügbar ist aus technischen Gründen.
Auch ohne den spielerischen Extra-Kunstgenuss der attraktiven Runde, bei der mich vor allem der mir bisher unbekannte erste Teil zwischen Jeserig und dem Bahnviadukt sehr positiv überraschte, konnten wir uns am Ziel über die nun sehr farbenfrohen Stelen freuen, die dank der Hilfe des Märkischen Wanderbunds zukünftig wieder dazu beitragen, den Appetit auf die weiteren sehenswerten Kunstwerke anzuregen, die sich nach Durchschreiten des Portals präsentieren.
Hier die Aufzeichnung von:
Heiner: https://www.komoot.com/de-de/tour/2539836423
Bernd: https://www.komoot.com/de-de/tour/2538943891
Marlies: https://www.komoot.com/de-de/tour/2538920932
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Infos und Tourbeschreibung:
Dies ist eine Rundtour, die am Bahnhof in Wiesenburg beginnt und endet. Zunächst geht es vom Bahnübergang südlich auf dem Radweg zum Verkehrskreisel, dort dann weiter geradeaus naturbelassen auf dem markierten Burgenwanderweg in den dichten Mischwald hinein. Nach etwa einem Kilometer wird östlich abgezweigt und am Ausgang des Waldes das Dorf Jeserig erreicht, hier führt der Weg zur Hälfte um den See herum, anschließend auf der Wiesenburger Straße wieder aus dem Ort hinaus.
Dem Feldweg wird nordöstlich gefolgt, später dem daraus entstehenden Waldweg über dreieinhalb Kilometer hinweg bis zur Unterquerung der Bahntrasse durch das gemauerte Viadukt. Dort wird auf die Süd- bzw. XR-Route des Kunstwanderwegs getroffen und im Wald geht es zurück in westlicher Richtung. Über einen langen Feldweg auf der Anhöhe werden die ersten Siedlungsgebiete gestreift an der ‘Euter-Installation’, danach führt der Weg um die große Wiese herum zum Fabrikteich. Von dort geht es weiter zum Mühlenteich, dann am Rand des Schlossparks entlang, später auf dem Hauptpromenadenweg am Erbbegräbnis vorbei und durch den Rhododendronhain zum Bahnhof Wiesenburg, an dem sich die Runde schließt.
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