… erneut eine Vor­wan­de­rung heute, für die Grup­pen­wan­de­rung im Novem­ber die­ses Jah­res. Es wird wie­der eine ‘Wan­de­rung mit Autor’, @Detlef Hüttemann
wird uns beglei­ten. Dafür haben wir uns auf eine emp­foh­lene Tour aus sei­nem Buch ‘Havel­land. Wan­dern für die Seele’ (https://www.droste-verlag.de/buecher/titel/havelland-wandern-fuer-die-seele.html) ver­stän­digt, die ‘grup­pen­wan­der­kom­pa­ti­bel’ einen Anschluss an den Regio­nal­ex­press bekommt und von der Länge her erwei­tert wird.

Da ich bereits zwei­mal von Groß Kreutz über Deetz mit den Erde­lö­chern und dem Aus­sichts­turm in den Ber­gen nach Götz gewan­dert war und mir der Auf­takt­ab­schnitt bis zum Deet­zer Mühl­berg nie zusagte, hatte ich dies­mal die Stre­cke als Rund­tour von Götz aus ange­legt. Das passte erstaun­lich gut und alles funk­tio­nierte wie in der Pla­nung ange­dacht. Aller­dings habe ich dabei nörd­lich des Voigt­schen Parks ein offe­nes altes Zie­ge­lei­areal auf dem Feld­weg durch­quert, das mir trotz feh­len­der Ver­bots­schil­der eher pri­vat erschien, daher muss es mit der Gruppe dann statt­des­sen durchs Dorf gehen. Außer­dem gefiel mir der End­ab­schnitt auf der Straße nach Götz, die ich nicht so stark befah­ren ein­ge­schätzt hatte, über­haupt nicht. Somit ist dort der erneute Schlen­ker über den Wach­tel­berg die bes­sere Alternative.

Meine letzte Wan­de­rung in der Ecke war tat­säch­lich vor vier Jah­ren und nach der lan­gen Zeit konnte mich vor allem der tolle Pfad zwi­schen den Deet­zer Erde­lö­chern wie­der begeis­tern. Neben den abwechs­lungs­rei­chen Wald- und Feld­ab­schnit­ten gibt es im Mit­tel­teil auch den län­ge­ren Asphalt­an­teil, der sich aber bei dem dich­ten Grün rund­herum leicht ver­schmer­zen lässt. Ins­ge­samt eine tolle Gegend, die im Wan­der­be­reich rund um Ber­lin / Pots­dam immer noch ein wenig Geheim­tipp-Cha­rak­ter besitzt, auch wenn nur wenige Rou­ten über­haupt mög­lich sind.

Alle Infos und die Ein­la­dung zur Grup­pen­wan­de­rung (ohne Teil­neh­mer­li­mit!) dann in mei­nem Wan­der­news­let­ter Ende September. 

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Infos und Tourbeschreibung:

Dies ist eine Rund­tour, die am Bahn­hof in Götz beginnt und endet. Zunächst wird der Dorf­straße in den Ort Götz gefolgt und über den Neuen Weg geht es zum Sied­lungs­rand. Ent­lang der Feld­kante am Wald­rand führt der Weg hin­auf auf den Wach­tel­berg, danach im Wald pfad­ar­tig und natur­be­las­sen zum Ein­stieg in den mar­kier­ten Klos­ter-Havel-Wan­der­weg. Mode­rat berg­auf geht es im Kie­fern­forst zum Aus­sichts­turm und spä­ter wie­der hinab zur Sied­lung ‘Göt­zer Berge’. Über den Fahr­rad­weg wird das Areal der Deet­zer Erde­lö­cher erreicht und auf schma­len Pfa­den führt der Weg der Mar­kie­rung fol­gend hin­durch bis zum öst­li­chen Ende.

Nun geht es zurück zum Fahr­rad­weg, das ‘Havel­stüb­chen’ wird pas­siert und der Straße ‘Zur Zie­ge­lei’ gefolgt nach Deetz. Hier führt der Weg über die Straße ‘Am Hafen’, dann auf einem Feld­weg zwi­schen den Zie­ge­leien hin­durch zum Voigt­schen Park mit sei­nem Erde­loch. Auf dem Pfad wird der See öst­lich pas­siert, wobei auch eine kleine Runde auf der Insel gedreht wird, anschlie­ßend geht es im Wald hin­auf zum Eichel­berg und wei­ter zum Aus­sichts­punkt am Müh­len­berg. Nach dem Abstieg wird der Groß Kreut­zer Straße, dann der Piste ‘Am Walde’ gefolgt zur Dorf­rand­sied­lung und der große Pfer­de­hof wird außen an den Kop­peln pas­siert auf dem Heckenweg.

Über die Fel­der geht es west­lich zur Land­straße, nach deren Über­que­rung durch ein Luch­ge­biet erneut zum mar­kier­ten Klos­ter-Havel-Wan­der­weg. Auf die­sem führt der Weg am Wald­rand zur Sied­lung an der Kien­heide und um sie herum, danach geht es ent­lang der Straße wie­der nach Götz hin­ein und über die Dorf­straße wird der Aus­gangs­punkt am Bahn­hof Götz erreicht.