… heute hatte ich zum allerersten Mal einkalkuliert, eine Gruppenwanderungen wegen der extremen Wetterprognose nur mit den Teilnehmenden Me, Myself & I zu absolvieren ;-)
Es kam aber glücklicherweise anders und ein Dutzend besonders wetterfeste Wanderfreunde gaben sich die Ehre und begleiteten mich bei fast pausenlosem Dauerregen auf dieser sehr schönen Strecke. Wir folgten dabei nur kurz dem 66-Seen-Weg, umkurvten oder durchschritten gefühlt aber 6⁶ (sechs hoch sechs = 46656) Pfützen, die sich auf den sandigen Waldwegen schnell gebildet hatten und bei denen erstaunlicherweise das Wasser nicht abfloss.
Bei dieser Tour kamen — falls man mich dazurechnen kann — tatsächlich vier(!) WanderbuchautorInnen im Teilnehmerfeld zusammen, was für mich in der Form ein Novum war. Ich hatte den Eindruck, dass es heute eine besonders positiv gestimmte und motivierte Gruppe war und möchte mich in dem Fall ganz besonders fürs Mitwandern trotz der Regenschlacht bei euch bedanken!
Ich denke, die Strecke ist in der Form trotz des großen Kiefernwaldanteils eins der ‘Filetstücke’ der Region und beinhaltet den vielleicht schönsten Blick auf die noch nicht kanalisierte Dahme, bevor sie sich in Märkisch Buchholz noch sehr weit vor Köpenick bereits mit einem Teil des Spreewassers vereint.
Hier die Aufzeichnungen der Teilnehmenden:
Steffen: https://www.komoot.com/de-de/tour/2398887052
Detlef: https://www.komoot.com/de-de/tour/2398856079
Helga: https://www.komoot.com/de-de/tour/2398538389
Marlies: https://www.komoot.com/de-de/tour/2398098328
Artem: https://www.komoot.com/de-de/tour/2398112988
Dieter: https://www.komoot.com/de-de/tour/2398109999
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour startet am Bahnhof in Halbe, nach Überquerung des Bahnübergangs wird in der Buchholzer Straße gleich in den Wald abgezweigt auf den markierten 66-Seen-Weg. Am ersten markanten Wegekreuz wird diagonal in Richtung Südosten vom markierten Weg abgebogen, im dichten Kiefernwald geht es zur Landstraße und nach deren Überquerung auf den Mahningsee zu. Im Zick-Zack-Kurs werden die Sumpfgebiete umgangen und parallel zur Dahmeaue führt der Weg zurück zur Landstraße.
Nach einem Blick von der Radwegbrücke ins weite Tal geht es zurück auf den 66-Seen-Weg und ein Stück auf Asphalt bis zum Abzweig zur Dahme. Sehr schön und naturbelassen wird der Zusammenfluss mit dem Dahme-Umflutkanal passiert zum sehenswerten Überfallwehr hin, die winzige Stadt Märkisch Buchholz wird darauf hin auf der Schützenstraße, dem Gärtnereiweg und der Gerichtsstraße durchquert zum Biwakplatz an der Dahme.
Auf der Straßenbrücke wird der Fluss überquert, über die Alte Berliner Straße geht es nördlich zum Radweg und kurz danach wird auf den Wanderweg abgezweigt. Knapp viereinhalb Kilometer weit führt der Weg nun sehr schön am Waldrand entlang, oft direkt neben der Dahme, manchmal am Rand des weiten Auentals. Anschließen wird abgebogen auf den Waldweg, der in eine feine Schotterpiste übergeht und zur Oberförsterei Hammer führt. Die Bundesstraße wird überquert und zunächst der Schlaglochpiste gefolgt, die später zum leicht sandigen Weg durch den Kiefernforst wird.
Kurz vor Klein Köris wird die Markierung erneut verlassen, nun geht es im Bogen auf schmalen Waldwegen um den Ort und den sich anschließenden Naturcampingplatz herum, es schließt sich wieder ein fein geschotterter Abschnitt an zum Löptener Dreieck. Entlang der Chausseestraße geht es auf dem Radweg durch das Moorgebiet nach Groß Köris hinein und die Tour endet nach einem weiteren Kilometer am dortigen Bahnhof.