… eine Rund­tour heute zwi­schen Britz und Cho­rin, als Vor­wan­de­rung einer der mög­li­chen Stre­cken­va­ri­an­ten zur Abstim­mung für meine nächste Grup­pen­wan­de­rung außer­halb von Ber­lin im neuen Jahr. Spe­zi­ell diese Wan­der­ge­gend find ich immer wie­der trotz ihrer Attrak­ti­vi­tät etwas unter­re­prä­sen­tiert, meist liegt der Schwer­punkt der übli­chen Tou­ren in der Gegend ja eher in Rich­tung Brodowin.

Bei im Mit­tel­teil über­ra­schend son­ni­gem Wet­ter wan­derte ich diese Route, die zur Hälfte stark einer Stre­cken­emp­feh­lung von Ulrike Wie­brecht aus ihrem Buch ‘Die bes­ten Wan­de­run­gen rund um Ber­lin’ ähnelt. Gespannt war ich auf die bei­den Fur­ten, die zu pas­sie­ren sind. Die am Net­tel­gra­ben war kom­plett tro­cken, die an der Ragöse zwar wie erwar­tet vom Was­ser durch­flos­sen, aber momen­tan nur spär­lich. Ein wip­pen­des lan­ges Brett reichte hier zur siche­ren Überquerung.

Die Kon­stel­la­tion aus den schön gele­ge­nen Seen, den beein­dru­cken­den Moor­ge­bie­ten und vie­len natur­be­las­se­nen Weg­ab­schnit­ten trotz der Sied­lungs­nähe fas­zi­nierte mich dies­mal erneut, auch wenn das Wet­ter nur wenige brauch­bare Fotos zuließ.

Eine sehens­wer­tere Doku­men­ta­tion von mir fin­det sich in die­ser Tour von vor zwei Jah­ren auf ähn­li­cher Stre­cke: https://www.komoot.de/tour/516070344

Ich freue mich auf die Wan­de­rung — wie gesagt mehr oder weni­ger in der heu­ti­gen Form — in der Gruppe sehr wahr­schein­lich im Februar. Dann aller­dings wohl anders herum (Aus­stiegs­op­tion am Bahn­hof Cho­rin). Für die Hin- und Rück­fahrt visiere ich den RE3 von/nach Schwedt an, damit alle Teil­neh­men­den pro­blem­los Sitz­plätze finden ;-)

Mehr zu die­ser Grup­pen­wan­de­rung in Kürze als Vor­schau im Newsletter …

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Infos und Tourbeschreibung:

Dies ist eine Rund­tour, die am Bahn­hof in Britz beginnt und endet. Zunächst geht es durch die ‘Kolo­nie’ öst­lich zum Wald­rand am Ende der Wie­sen­straße, dann wird dem moder­nen Forst­weg gefolgt, vor­bei am Areal der forst­öko­lo­gi­schen Ver­suchs­sta­tion. Kurz danach ist wie von mir gemacht ein klei­ner, unspek­ta­ku­lä­rer Schlen­ker und natur­be­las­se­ner Schlen­ker mög­lich näher an die Moor­ge­biete heran. Zurück auf dem Forst­weg wird die­sem gefolgt zur Cho­ri­ner Straße und das Forst­haus im Wald passiert.

Kurz danach ist die Furt an der Ragöse zu bewäl­ti­gen, am Wald­rand und an Sumpf­wie­sen vor­bei geht es auf dem Feld­weg süd­lich der Gleis­trasse bis in den Ort Cho­rin, der bis hin zur Dorf­kir­che durch­quert wird.

Nun führt der Weg über den Klos­ter­steig hin­auf, dann par­al­lel zum schö­nen Wan­der­weg (wegen Holz­fäll­ar­bei­ten 12/2023) im Wald zum Amts­see, anschlie­ßend auf dem Pfad fast kom­plett um ihn herum zum Klos­ter­ge­lände. Über den West­weg wird das Areal ver­las­sen, der Weg führt über altes Kopf­stein­pflas­ter hinab zum Net­tel­gra­ben und natur­be­las­sen an den aus­ge­dehn­ten Moor­ge­bie­ten ent­lang. Nach der halb­sei­ti­gen Umrun­dung eines wei­te­ren sump­fi­gen Gelän­des wird auf den Gro­ßen Hei­li­gen See getrof­fen und des­sen Ufer gefolgt bis zur Ragö­ser Mühle.

Nach Über­que­rung der Land­straße geht es sofort wie­der in den Wald hin­ein, kurz auf Kopf­stein­pflas­ter, dann wie­der natur­be­las­sen führt der Weg um das Fett­see­moor herum zum Bach­see und im Bogen zur Sied­lung Neue­hütte. Nach deren Durch­que­rung geht es im Wald zurück zur Land­straße und hinab am alten Was­ser­werk vor­bei zum Gro­ßen Stadt­see. Auch hier führt der Weg wie­der natur­nah um die angren­zen­den Moor­ge­biete herum bzw. auf dem Damm hin­durch, durch den Kie­fern­wald geht es abschlie­ßend zurück hin­auf zur Kolo­nie Britz und durch sie hin­durch zum Aus­gangs­punkt am Bahnhof.