… heute wollte ich eigent­lich einen Ruhe­tag ein­le­gen, durch eine spon­tane Ein­la­dung von Wan­der­wart Wolf­gang vom Wan­der­ver­ein Span­dau wurde aber nichts dar­aus, da ich mir unbe­dingt bei der Gele­gen­heit als Gast anschauen wollte, was die ‘Kon­kur­renz’ so macht und wie sie es im Detail orga­ni­siert und durchführt.

Voll­kom­men über­wäl­tigt war ich von der Reso­nanz, knapp 60(!) Teil­neh­me­rIn­nen sam­mel­ten sich am Treff­punkt am Bahn­hof Els­tal zu der offe­nen Tages­wan­de­rung, die von meh­re­ren Wan­der­lei­tern beglei­tet wurde. Anfangs war ich noch sehr skep­tisch, ob die­ses Kon­zept funk­tio­nie­ren würde und es gab auch ein wenig Unmut und Unruhe in der sehr hete­ro­ge­nen Gruppe zu Beginn der Stre­cke, spä­tes­tens auf dem Rund­weg in der Döbe­rit­zer Heide wurde der ‘Flow’ aber immer bes­ser, auch wenn sich der Tross sehr weit auseinanderzog.

Ich per­sön­lich habe gro­ßen Respekt davor, sol­che Teil­neh­mer­di­men­sio­nen über­haupt bewäl­ti­gen zu kön­nen und bin auch ein wenig froh, dass trotz offe­ner Teil­nahme meine letz­ten bei­den Grup­pen­wan­de­run­gen nicht über­rannt wur­den und für mich über­schau­bar blieben.

Obwohl ich die Stre­cke in der Form größ­ten­teils kannte (bis auf den nicht emp­feh­lens­wer­ten Zugang über Karls Erd­beer­hof und das inzwi­schen schon fast kom­plett zur Wohn­sied­lung umge­baute Olym­pi­sche Dorf), war die Tour für mich äußerst lehr­reich auf meh­re­ren Ebe­nen und ich konnte viele inter­es­sante Gesprä­che führen.

Außer­dem war es für mich tat­säch­lich die erste Wan­de­rung mit (mög­li­cher) IVV-Wer­tung nach knapp 40 Jahren!

Vie­len Dank an Wolf­gang ( https://www.komoot.de/user/2787986302143 ) für die Ein­la­dung. Hier seine Auf­zeich­nung: https://www.komoot.de/tour/864384214

Wer Inter­esse an Wan­de­run­gen mit dem Wan­der­ver­ein Span­dau hat, fin­det die Ter­mine und Anmel­de­mög­lich­kei­ten hier: http://www.wanderverein-spandau.de/termine-gtw.html

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet am Bahn­hof in Els­tal, zunächst geht es hin­auf über die Bahn­hof­straße und die Scharn­horst­straße auf den Rade­land­berg und durch die Wohn­kom­plexe des Olym­pi­schen Dor­fes bis zum des­sen Kern mit dem ehe­ma­li­gen ‘Spei­se­haus der Natio­nen’. Anschlie­ßend führt der Weg um die alten Plat­ten­bau­rui­nen herum zur Über­que­rung der Bun­destraße und am Erleb­nis-Dorf ‘Karls Erd­beer­hof’ vor­bei hin­ein in die Döbe­rit­zer Heide.

Dem regu­lär mar­kier­ten Wan­der­weg wird etwa sechs Kilo­me­ter weit gefolgt auf meist sehr san­di­gen Pis­ten durch die karge Land­schaft bis zum Aus­gang ‘Artil­le­rie­park’ in Dall­gow-Döbe­ritz. Nach Durch­que­rung eines Gewer­be­ge­biets und der Unter­que­rung der Bun­destraße führt der Weg sehr schön und schat­tig am Gewäs­ser des Schwa­nen­gra­bens ent­lang bis hin zum Bahn­hof Dall­gow-Döbe­ritz, an dem die Tour endet.