… heute war ich nach spätem Start mal wieder auf einer kurzen ‘Weniger ist Mehr’-Tour am nördlichen Berliner Stadtrand unterwegs. Mir war eingefallen, dass ich noch ein paar Pfade rund um Schildow im Mühlenbecker Land ausprobieren wollte, und so bot sich diese kleine Wanderung zwischen den beiden Naturschutzgebieten westlich und östlich des Ortes an.
Beide Areale gefielen mir auch heute wieder hervorragend, die unvermeidbare Durchquerung der nicht wirklich sehenswerten, typischen Speckgürtelgemeinde Schildow mit viel Durchgangsverkehr war dabei der einzige Makel. Ansonsten klappte alles bestens, und dank der nicht unerheblichen Mittagshitze waren auch die in der Gegend oft stark frequentierten illegalen Hundeauslaufgebiete komplett verwaist.
Bei Bedarf ließe sich natürlich in Mühlenbeck noch die gut drei Kilometer lange Runde um die Schönerlinder Teiche auf dem Löwenzahnpfad anhängen, dafür war es mir heute aber zu warm.
Völlig unerwartet traf ich kurz nach dem Start an der Koppelschänke auf Tina, mit der ich ja erst gestern in der Gruppe unterwegs war und die heute eine teils meiner ähnliche, aber sehr viel längere Tour absolvierte. Im späteren Verlauf kreuzten sich unsere Wege wie erwartet ein zweites Mal. Hier ihre Aufzeichnung: https://www.komoot.de/tour/856366725
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour beginnt an der Bushaltestelle ‘Dorfstraße’ in Schönfließ, der Glienicker Chaussee wird gefolgt bis zu einer markanten Kurve, dann geht es auf dem Reitweg zum wunderschönen Bachlauf und an diesem entlang von alten Linden gesäumt hinab ins Tal und an der Feldkante entlang zur Koppelschänke. Nun wird dem Beegraben in südwestlicher Richtung auf dem Pfad durch die Wiesen gefolgt, durch ein Waldstück führt der Weg nahe am Kindelfließ auf dem vielleicht schönsten Abschnitt am Kindelsee vorbei zurück zur offenen Wiesenlandschaft.
Dem Fließverlauf wird gefolgt bis nach Schildow, dort führt der Weg meist pfadartig außen um die Siedlungen herum zur Bahnhofstraße. Einen Kilometer weit wird der Fußgängerweg neben Bahnhofstraße und Schildower Straße genutzt, dann am Birnbaumring abgezweigt in die Auen des Tegeler Fließtals. Nach einem Bogen im Wiesengelände geht es im Wald hinauf im NSG Kalktuffgelände und auf der kurvigen Schotterpiste führt der Weg in Richtung Norden.
Nach dem Passieren einer Datschenanlage auf einem breiten Sandweg wird die Siedlungsgrenze von Mönchmühle erreicht und dem Weg am Fuß des Bahndamms abschließend gefolgt bis zum S‑Bahnhof Mühlenbeck-Mönchmühle, an dem die Tour endet.
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