… die heu­tige Tour möchte ich mal all den­je­ni­gen wid­men, die gerne behaup­ten, in Ber­lin könne man nicht leben, da es ja über­all in der Stadt nur laut, grau, fuß­gän­ger­feind­lich und dre­ckig sei ;-)
Die Ber­li­ner Fors­ten sind mit 29.000 Hektar übri­gens fast so groß wie die Stadt­wäl­der der zweit- bis zehnt­größ­ten Städte in Deutsch­land zusam­men­ge­nom­men. Da fällt aus mei­ner Sicht immer wie­der die Wahl schwer, wo man die nächste (innen-)stadtnahe wald­rei­che Tour machen soll.

Natür­lich habe ich ein wenig ‘zivi­li­sa­ti­ons­fern’ foto­gra­fiert, aber nicht geschum­melt: die kom­plette Stre­cke in der Form durch den Tege­ler Forst war extrem grün, die Wege zwar nicht immer natur­be­las­sen aber nur ganz sel­ten mal kurz asphal­tiert. Mich hat die kür­zere Tour — in der ich bewusst den Tege­ler See aus­ge­las­sen hatte — in der Kom­bi­na­tion voll überzeugt.

Und trotz­dem ohne Höhe­punkte? Nur inso­fern, als ich die ‘Bestei­gung’ des Ehren­pfor­ten­bergs und des Apoll­obergs dies­mal aus­ge­las­sen habe …
Im Prin­zip war die ganze Stre­cke daher der lang­ge­streckte Höhe­punkt, zumal ich trotz der sehr hohen Tem­pe­ra­tu­ren im Schat­ten des Misch- und Laub­wal­des und bei einer ange­neh­men Wind­brise genug Schat­ten und keine Mücken abbekam.

Der wit­zige Spruch aus dem Titel steht übri­gens so auf einer Tafel des Natur­lehr­pfads Hermsdorf.

Auch hier noch ein­mal der Hin­weis für Kurz­ent­schlos­sene auf die von mir orga­ni­sierte Grup­pen­wan­de­rung am nächs­ten Sams­tag, dann am öst­li­chen Stadt­rand von Berlin:
https://www.komoot.de/tour/800335206

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet am S‑Bahnhof in Hei­li­gen­see, nach Über­que­rung der Rup­pi­ner Chaus­see geht es direkt in den Wald und dem schma­len Pfad wird gefolgt zum Ber­li­ner Mau­er­weg, auf dem die Auto­bahn A111 über­quert wird. Nach dem schnel­len Abzweig vom Mau­er­weg wird kurz der Schot­ter­piste im Wald gefolgt, dann folgt der wohl schönste, pfad­ar­tige Abschnitt im hüge­li­gen Gelände, nur unter­bro­chen durch die Über­que­rung der Roten Chaus­see. Anschlie­ßend wird einem der brei­te­ren Haupt­wege im Tege­ler Forst gefolgt zurück zur hier unter­ir­disch ver­lau­fen­den Auto­bahn am Rande von Schulzendorf.

Am Ende der Straße ‘Am Tegel­grund’ wird die S‑Bahntrasse unter­quert und die­ser erhöht im Wald gefolgt, anschlie­ßend führt der Weg in Nähe der Sied­lungs­grenze bis zu deren süd­öst­li­chem Ende, über­quert die Hei­li­gen­seer Straße und schwenkt im Bogen in den Müh­len­weg ein. Nach Über­que­rung der Kon­rad­s­hö­her Straße geht es dem geschot­ter­ten Müh­len­weg fol­gend zum nord­west­li­chen Zip­fel des Gro­ßen Malch­sees und an der ‘Dicken Marie’ vor­bei gleich wie­der in den Wald hin­ein. Hier wird der Umzäu­nung des Schloss­parks Tegel auf einem Pfad gefolgt zur Hei­li­gen­seer Straße, nach deren Über­que­rung wird nach meh­re­ren Rich­tungs­wech­seln und erneu­ter Über­que­rung der Rup­pi­ner Chaus­see das Forst­amt Tegel passiert.

Danach geht es, einige der Haupt­wege und den Natur­lehr­pfad nut­zend, im gro­ßen Bogen noch ein­mal durch den nörd­li­chen Teil des Tege­ler Forsts, der in Herms­dorf an der Straße ‘Am Buchen­berg’ ver­las­sen wird. Über die Mar­tin-Luther-Straße und am Schul­kom­plex vor­bei, dann über die Hei­den­hei­mer Straße, die Oggen­hau­ser Straße und die Fell­ba­cher Straße wird der Fell­ba­cher Platz mit der S‑Bahnstation Herms­dorf erreicht, an der diese Tour endet.