… mal wie­der eine mei­ner ‘Extrawurst’-Touren heute, bei der ich auf den ers­ten zehn Kilo­me­tern die regu­läre Wan­de­rung des Mär­ki­schen Wan­der­bunds unter Lei­tung von Bernd Bern­hard ( https://www.komoot.de/user/637149691658 ) beglei­tet habe, im Stech­lin-Rup­pi­ner-Land. Da die Gruppe um Bernd aber auf einer Kom­plett­runde um den Stech­lin war und mor­gen von Neu­glob­sow aus wei­ter nach Rheins­berg wan­dert, ich aber zurück nach Ber­lin wollte, trenn­ten sich am Fen­chel­berg unsere Wege. 

Statt­des­sen ging es für mich und Tho­mas ( https://www.komoot.de/user/510916198153 ), der mich beglei­tete, ent­lang eini­ger wei­te­rer Seen und der Havel zurück nach Fürs­ten­berg. Die Stre­cke hatte ich has­tig noch auf der Hin­fahrt geplant und sie beinhal­tete tat­säch­lich einen wun­der­ba­ren natur­na­hen Abschnitt zwi­schen Stein­ha­vel­mühle und Fürs­ten­berg, den ich bis­her noch nicht kannte. ‘Erkauft’ wurde die­ser jedoch durch drei Kilo­me­ter ent­lang der alter­na­tiv­lo­sen, teil­weise viel- und schnell­be­fah­re­nen schma­len Landstraße.

Trotz­dem sicher­lich eine sehr schöne Rund­tour-Vari­ante in der Gegend. Da es am Stech­lin­see sehr trüb und win­dig war und er sich nicht von sei­ner bes­ten Seite zei­gen konnte, war für mich der heim­li­che Star wie­der ein­mal der stille Peetsch­see gleich nebenan mit sei­ner fas­zi­nie­ren­den Wasserfärbung.

Vie­len Dank an Bernd, die Wan­der­gruppe und vor allem an Tho­mas, der auch dies­mal nicht ‘unter­hopft’ die Heim­reise antre­ten musste ;-)
Zur Zug­si­tua­tion: die Hin­fahrt (der berüch­tigte RE5 von Ber­lin in Rich­tung Ros­tock) war halb­wegs ent­spannt trotz 110% Aus­las­tung und auf der Rück­fahrt fuh­ren wir tat­säch­lich in einem gefühlt fast lee­ren RE-Ver­stär­ker­zug nach Berlin.

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Infos und Tourbeschreibung:

Dies ist eine Rund­tour, die am Bahn­hof in Fürs­ten­berg beginnt und endet. Zunächst geht es über die Bahn­hof­straße und die Bran­den­bur­ger Straße zur Schleuse an der Havel­brü­cke, dann über die Stein­för­der Straße zur Sied­lung am Röb­lin­see. Dem See­ufer wird nahe und spä­ter etwas erhöht gefolgt, anschlie­ßend berg­auf ein kur­zes Stück weit der asphal­tierte Rad­weg genutzt in den Wald hin­ein. Danach wird abge­zweigt auf den natur­be­las­se­nen Wald­weg zum Peetsch­see, der öst­lich sehr schön gewäs­ser­nah pas­siert wird.

Nach dem Auf­stieg zum August­ablick wird eine Weile dem Schot­ter­weg gefolgt, anschlie­ßend führt der Weg mit meh­re­ren Rich­tungs­wech­seln zur Rast­hütte am Fen­chel­berg mit Blick auf den Gro­ßen Stech­lin­see. Zunächst ober­halb des Sees, spä­ter nahe an der Was­ser­kante wird dem See­ufer gefolgt bis zur Nord­bucht, dann geht es über breite Forst­wege zum Gro­ßen Gliet­zen­see und an die­sem ent­lang. Am Wege­kreuz ‘Fünf­stern’ wird abge­zweigt zum Klei­nen Gliet­zen­see und auch die­ser wird auf kom­plet­ter Länge pas­siert, danach dem Wald­weg gefolgt zur Straße mit Zugang zur Bade­stelle am Menowsee.

Es folgt ein knapp drei Kilo­me­ter lan­ger unver­meid­ba­rer Stra­ßen­ab­schnitt, die Ort­schaft Stein­förde durch­que­rend und wei­ter zur Sied­lung Stein­ha­vel­mühle. Nach einem kur­zen stra­ßen­be­glei­ten­den Rad­weg­ab­schnitt führt der Weg auf einem sehr schö­nen, aber auch kur­zen natur­be­las­se­nen Stre­cken­teil an der Stein­ha­vel ent­lang zum Röb­lin­see, wo anschlie­ßend die nörd­li­che Sied­lung durch­quert wird zur Bahn­trasse hin. Durch die Bahn­bra­che geht es im gro­ßen Bogen zur Unter­füh­rung am Kie­fern­weg, danach über die Gel­derner Straße und die Rathen­au­straße durch Fürs­ten­berg zum Schloss. Nach einer kur­zen Runde im Stadt­park mit Blick auf den Schwedt­see führt der Weg über die Haupt­straße zum Markt mit der Stadt­kir­che. Über die Alte Post­straße und die Bahn­hof­straße wird abschlie­ßend wie­der der Aus­gangs­punkt der Tour erreicht.