… eine kurze Tour, die ich heute am späten Nachmittag vor der Mitgliederversammlung des Märkischen Wanderbunds in Brück am Rande des Hohen Flämings gemacht habe. Wichtig war mir dabei, herauszufinden, ob ich zwischen Baitz und Trebitz an einigen Stellen legal an das Flüsschen Plane herankommen würde, ohne das Zutrittsverbot der Kernzone im Naturschutzgebiet der Belziger Landschaftswiesen zu verletzen. Mit dem dort zuständigen Ranger der Naturwacht hatte ich letzten Herbst intensiv diskutiert, wie man das Kartenmaterial bei OpenStreepMap in bestimmten Bereichen von offizieller Seite aus sperren kann, sodass keine unzulässigen Planungen mehr möglich sind.
Die von mir ausgedachte Strecke klappte erstaunlich gut und sie erlaubte mir einige wunderschöne Ausblicke auf das Gewässer. Bei Trebitz stieß ich auf die VerbandskameradInnen, die ihrerseits eine noch kürzere Tour gemacht hatten und begleitete sie auf dem empfehlenswerten Pfad an der Kleinen Plane entlang bis zur Veranstaltung, bei der auch Manfred Reschke als im letzten Jahr gekürtes Ehrenmitglied nicht fehlen durfte.
Auf der nur sehr kurzen Tour waren ganz sicher Abschnitte dabei, die ich noch einmal in eine längere Strecke einbauen werde.
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour startet am Bahnhof Baitz, am benachbarten Parkplatz wird auf den Feldweg abgezweigt und für drei Kilometer der Naturparkroute 21 gefolgt in einem Mix aus Wiesen, Wald und Heide, teilweise neben dem Radweg. Anschließend wird in das Naturschutzgebiet der Belziger Landschaftswiesen abgezweigt in Richtung der Plane. Dem Gewässerverlauf wird nahe gefolgt bis zu einer größeren Stallung, anschließend geht es auf dem schönsten, leider viel zu kurzen Abschnitt durch ‘Klein-Venedig’ im Wald am Fluss entlang.
Nach Überquerung der Plane wird diese bei Trebitz verlassen und der Weg führt hinüber zur Kleinen Plane, danach knapp zwei Kilometer weit auf dem tollen schmalen Pfad neben dem tiefen Gewässergraben bis hin zum Schulkomplex in Brück. Über die Jahn-Straße geht es abschließend zur Bahnhofstraße und diese überquerend zum Bahnhof Brück, an dem die Tour endet.
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