… heute habe ich diese Vorwanderung für eine — geschlossene — ‘Auftrags-Gruppenwanderung’ absolviert, die ich Anfang Juni führe. Mitte Mai ist das südliche Ufer des Liepnitzsees einfach nur ein Traum und man hofft, der Buchenlaubtunnel mit seinem frischen Hellgrün würde niemals enden. Auf den Boden der Tatsachen zurück kam ich an einer Stelle, an der eine hüfthoch querliegende Buche das Passieren sehr riskant machte, weshalb ich sie mit der Gruppe auf der Anhöhe oberhalb des Hangs umgehen werde.
Den zweiten Teil der Tour zum Gelände der FDJ-Hochschule kannte ich in der speziellen Form bisher nur teilweise, mich hat er aber voll überzeugt, auch wenn er leicht ‘rustikal’ ist und einige sehr naturbelassene Pfade miteinbezieht. Etwas ratlos war ich, als ich sah, dass es im denkmalgeschützten Areal nun größtenteils ein ‘Betretungsverbot für Unbefugte’ gibt. Ein längeres, interessantes Gespräch mit dem Hausmeister brachte zumindest die Erkenntnis, dass auch mit der Gruppe eine kurze Stippvisite auf eigene Gefahr und ohne Haftungsanspruch keine juristischen Konsequenzen nach sich ziehen wird.
Alles in allem eine wie ich finde gute Strecke, wenn man wunderbare Natur auf der einen Seite und Kultur / Historie / Verfall auf der anderen Seite in diesem Kontext kombinieren möchte. Bei der Tour werden die Teilnehmer dann auch — bezugnehmend auf den Titel — erfahren, was der ‘König von Deutschland’ denn nun mit dem Bogensee-Areal zu tun hat …
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Infos und Tourbeschreibung:
Dies ist eine Rundtour, die am Bahnhof Wandlitzsee beginnt und endet. Zunächst führt Weg über die Ruhlsdorfer Straße, die Straße ‘An der Bogenheide’ und die Straße ‘An den Pfühlen’ durch die Wohngebiete, dann geht es im Wald auf schönen Pfaden zu den Drei Heiligen Pfühlen, von denen nur zwei ufernah passiert werden können. Anschließend führt der Weg über eine kleine Kuppe zum benachbarten Regenbogensee und um ein kleines Sumpfgebiet herum zum Liepnitzsee.
Knapp vier Kilometer weit wird nun dem herrlichen bewaldeten Südufer des Liepnitzsees gefolgt bis zu seinem Ende bei Ützdorf, nach einem S‑förmigen Bogen um den Ort wird in den Wald abgezweigt und auf leicht wilden Pfaden, später eher auf Forstwegen geht es zum Bogensee. An dessen Südufer entlang und nach einem großen Schlenker über die Eiserlaake wird das Areal der ehemaligen FDJ-Hochschule betreten und dort eine Runde gedreht. Anschließend führt der Weg im Wald zu dem kleinen angrenzenden Plattenbauviertel, an dessen Ende geht es am ehemaligen Sportplatz und einer Kläranlage vorbei, bevor der Weg die Richtung ändert.
Nun geht es durch das zusammenhängende Waldgebiet der Bogenheide, nur unterbrochen durch die Überquerung einer Landstraße, über drei Kilometer weit zurück nach Wandlitz. Über die Straße ‘An der Bogenheide’ und die Ruhlsdorfer Straße wird wieder die Bahntrasse erreicht und die Tour endet nach deren Überquerung am Ausgangspunkt.
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