… heute am spä­ten Nach­mit­tag habe ich nun diese bereits Mitte Februar von mir vor­ge­wan­derte, unter ver­schie­dens­ten Aspek­ten inter­es­sante Tour als Grup­pen­füh­rung für Mit­glie­der des Netz­werks des Tou­ris­mus­ver­bands Flä­ming absol­viert. Nach einer klei­nen Runde über den Süd­west­kirch­hof Stahns­dorf ging es zur ehe­ma­li­gen deutsch-deut­schen Grenze mit ihren Relik­ten rund um den Tel­tow­ka­nal sowie die Sied­lung Drei­lin­den und abschlie­ßend quer durch die nicht enden wol­len­den Wohn­ge­biete Klein­mach­nows bis zu den dor­ti­gen Neuen Kammerspielen.

Für mich eine äußerst span­nende kleine Wan­de­rung, da ich unter­wegs an vie­len Stel­len immer wie­der etwas zu den geschichts­träch­ti­gen Orten sowie den Loca­ti­ons der Serie ‘Dark’ erzäh­len und die pas­sen­den Bil­der auf dem Tablet zei­gen konnte.

Sicher­lich auch eine Stre­cke, die ich gerne ein­mal in ver­län­ger­ter Form als Grup­pen­wan­de­rung even­tu­ell auch für den Mär­ki­schen Wan­der­bund anbie­ten werde. Den Abschnitt durch Klein­mach­now würde ich natür­lich nicht wie­der so wäh­len, er war heute dem knap­pen Zeit­fens­ter und der schnell ein­set­zen­den Dun­kel­heit geschuldet. 

Dass auch die gewis­sen­hafte zeit­nahe Vor­wan­de­rung Pro­bleme auf­wer­fen kann, zeigte sich, als gleich zu Beginn die Alte Pots­da­mer Land­straße plötz­lich kom­plett gesperrt war und wir eine kleine Klet­ter­ein­lage im Wald ein­le­gen mussten.

Als klei­nes Dan­ke­schön für die Wan­der­füh­rung erhielt ich einen Gut­schein für eine voll­kom­men legale und indi­vi­du­elle Lost-Place-Füh­rung im Flä­ming für ein Objekt / Areal mei­ner Wahl! Dar­auf bin ich schon sehr gespannt …

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Thema ‘Frü­her Sperr­zone, heute Aus­flugs­ziel’ des Tou­ris­mus­ver­bands Flä­ming unter: http://flaeming-ausstellung.de
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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet an der Bus­hal­te­stelle ‘Mei­sen­weg’ am Rande des Süd­west­kirch­hofs Stahns­dorf, über die Bahn­hof­straße geht es zunächst zum Haupt­ein­gang des gro­ßen Fried­hofs. Auf dem Haupt­weg im Gelände führt der Weg zum Mur­nau-Grab, dann geht es auf einem Neben­weg zur Schneise mit dem iko­ni­schen ‘Bank-Blick’ aus der Serie ‘Dark’ auf die Nor­we­gi­sche Kapelle.

Nach der Rück­kehr zum Ein­gang auf dem Haupt­weg geht es par­al­lel zum ehe­ma­li­gen Tras­sen­ver­lauf der Fried­hofs­bahn bis zum Ufer des Tel­tow­ka­nals, dem auf dem Kanal­au­en­weg gefolgt wird bis zur Sied­lung Albrechts Teerofen. Nun wird der Kanal auf der alten Auto­bahn­brü­cke des ehe­ma­li­gen Kon­troll­punkts Dre­witz-Drei­lin­den (‘Check­point Bravo’) über­quert und der ehe­ma­li­gen Schneise der Auto­bahn gefolgt, die Brü­cken­ruine der Ber­lin-Pots­da­mer Bahn pas­sie­rend, bis zu den Res­ten der Fried­hofs­bahn am Mau­er­weg. In einem klei­nen Schlen­ker geht es zur Brü­cke am Königs­weg, auf den Gleis­res­ten unter­halb der Brü­cke zurück und den Spu­ren der Bahn­trasse fol­gend an der Sied­lung Drei­lin­den vor­bei bis zum Ufer des Teltowkanals.

Dem Wan­der­weg wird gefolgt par­al­lel zum Kanal im Wald bis auf Höhe des Stol­per Bergs bei Klein­mach­now, dann wird abge­zweigt zur Huf­ei­sen­sied­lung und der Weg führt über die Stra­ßen ‘Hei­de­feld’ und ‘Hohe Kie­fer’ gut zwei­ein­halb Kilo­me­ter durch den Ort bis hin zu Bus­hal­te­stelle ‘Uhlen­horst’ an den Neuen Kam­mer­spie­len, wo diese Tour endet.