… sicherlich meine nominell schönste Findlingstour bisher in Berlin, die ich heute absolviert habe im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Wegen des sehr trüben und düsteren Wetters war eine ’standesgemäße’ Dokumentation leider kaum möglich bzw. waren viele Aufnahmen nur mehr oder weniger Pixelbrei und nicht verwendbar.
Obwohl ich fast alle Abschnitte exakt so schon mal gewandert war, erstaunte mich, wie gut die themenspezifische Zusammenstellung funktionierte. Das (offizielle) Hundeauslaufgebiet ist sicher nicht meine Lieblingsecke im Grunewald, aber genau dort mittendrin befindet sich einer der denkmalgeschützten Steine. Die Findlinge vor den Forsthäusern sind besonders imposant, speziell das Forstamt Grunewald mit seinem schlossartigen Hauptgebäude und dem Findlingsensemble davor habe ich zum ersten Mal bewusst wahrgenommen bei dieser Tour. Besonders schön war natürlich der hohe Park- und Waldanteil, schön verteilt über die Strecke.
Vielleicht bisher meine vorrangige Streckenempfehlung, um im Berliner Stadtgebiet in die ‘Findlingsthematik’ hineinzuschnuppern …
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour startet am U‑Bahnhof Podbielskiallee, zunächst geht es durch den schmalen, langgestreckten Messelpark zur Clayallee, dann nach deren Überquerung hinein in die Robert-Stolz-Anlage, in der der erste Findling an der Kreuzung zum Goldfinkenweg zu finden ist. Das Areal des Abenteuerzentrums wird umgangen, danach im Wald des Hundeauslaufgebiets im Bogen der zweite Findling integriert. Anschließend geht es hinab zum Ufer des Grunewaldsees und um dessen nördliches Ende herum zum Forstamt mit dem Ensemble von fünf Findlingen im Eingangsbereich.
Die Koenigsallee wird überquert und der Hundekehlesee passiert, nach Unterquerung der Bahntrassen und der Avus führt der Weg zur Revierförsterei Eichkamp, vor der sich der nächste imposante Findling befindet. Nach Überquerung der Teufelsseechaussee geht es auf meist naturbelassenen, schmalen Wegen im Hang um den Teufelsberg herum und der nördliche Teil des Grunewalds wird zur Straße ‘Am Postfenn’ hin durchquert.
Nun führt der Weg nach Überquerung der Heerstraße über die Schirwindter Allee und die Sarkauer Allee zur Glockenturmstraße und dort hinab in die Murellenschlucht. Dem Talweg wird gefolgt in westlicher Richtung am großen Findling zwischen den Schautafeln vorbei, danach geht es auf dem schönen Kammweg über die Höhen, es schließt sich der nördliche Denkzeichenweg mit seiner Spiegelinstallation an.
Später führt der Weg hinab zum Sumpfgebiet der Fließwiese und nach dessen Überquerung wieder hinauf in den Hang zum Brombeerweg, dann durch das Waldstück unterhalb des Olympiageländes zum Murellenteich. Nach dessen teilweiser Umrundung wird abschließend dem Weg entlang der Wiesen gefolgt zum U‑Bahnhof Ruhleben, an dem die Tour endet.
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