… bei der heutigen Etappe der Staffel ‘Von der Oder zur Saale’ war ich nur die Begleitung von Claudia, wir wanderten diese bekannte und beliebte Strecke von Potsdam über Caputh entlang der kleinen Seenkette zum Bahnhof Ferch-Lienewitz.
Wie ich zu Claudia sagte ist es aus meiner Sicht eine ‘robuste’ Wanderstrecke, der auch das kühle, bedeckte und teils sehr trübe Wetter wie heute überwiegend vorherrschend in ihrer Attraktivität nichts anhaben kann. Nach der Empfehlung von Andreas Sternfeldt wanderten wir am Großen Lienewitzsee am Nordufer entlang. Ich kenne den rustikalen schmalen Pfad noch aus den vergangenen Jahren und er gefiel mir damals sehr gut, aktuell ist er aber an vielen Stellen zugewuchert und umgefallene Bäume verlangten uns diverse Kletter- und Kriecheinlagen ab.
Hier würde ich tatsächlich eher dazu raten, der offiziellen Markierung auf dem sturmberäumten Waldweg zu folgen, auch wenn man so den schönen Ausblick auf die Bootshäuser am gegenüberliegenden Ufer verpasst. Ansonsten ist es sicherlich eine der ‘Basics’-Strecken im erweiterten Berliner Umland, die man immer mal wieder absolvieren kann. Vielen Dank für die gemeinsame Tour, Claudia!
Hier die Aufzeichnung von Claudia: https://www.komoot.de/tour/684021738
Und hier die Collection mit allen Etappen: https://www.komoot.de/collection/1432085
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour startet am Potsdamer Hauptbahnhof und zunächst wird der Leipziger Straße gefolgt zum Firmensitz von komoot in der alten Speicherstadt, nach einem weiteren kurzen Stück entlang der vielbefahrenen Straße wird dann auf den Uferweg zum Kölle-Park abgebogen. Dem Ufer des Havelgewässers wird gefolgt zum Judengraben, an diesem entlang und über die Straße ‘Alter Tornow’ geht es zum Eingangstor von Hermannswerder und dort endlich nach Überquerung der Templiner Straße in den Wald.
Der Grüne Höhenweg führt sehr schön naturbelassen zwei Kilometer weit bis zum erneuten Auftreffen auf die Templiner Straße, der danach bis zum Forsthaus auf dem Fahrradweg gefolgt wird. Der Weg führt dort erneut hinauf in den Wald und durch die Hänge bis zu Einsteins Sommerhaus am Rande von Caputh. Der schöne Ort wird zum Schloss hin durchquert, dann geht es an der Kirche vorbei und über die Seestraße zum Ufer des Caputher Sees.
Der See wird auf der östlichen Seite ufernah passiert, es folgt ein knapp drei Kilometer langer Abschnitt im Wald zur Badestelle des Großen Lienewitzsees. Am Nordufer des Sees wird dem leider etwas beschwerlich begehbaren Pfad gefolgt, bevor ein weiterer kurzer Waldabschnitt zum Ufer des Kleinen Lienewitzsees führt. Auch dieser See wird ufernah passiert auf der ‘untypischen’ nördlichen Seite, über eine alte Pflastersteinstraße geht es anschließend zum Forsthaus Schmerberg. Abschließend wird über den Trampelpfad neben der ruhigen Landstraße das Ziel am Bahnhof Ferch-Lienewitz erreicht.
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