… der kurze zweite Teil der Find­lings­tour in Rei­ni­cken­dorf heute, da ich unbe­dingt noch ein paar Son­nen­strah­len ein­fan­gen wollte. Das klappte lei­der nur bedingt bei die­ser klei­nen Wan­de­rung über­wie­gend durch den nörd­li­chen Teil des Tege­ler Fors­tes, die denk­mal­ge­schütz­ten Find­linge befan­den sich dabei am Anfang und am Ende der Strecke.

Für mich war es vor allem ganz inter­es­sant, wie­der ein­mal die Sied­lungs­ge­biete zu durch­strei­fen — sei es durch die gedie­ge­nen Eigen­heim­vier­tel in Froh­nau oder durch die end­los lange Reihe von Miets­haus­blö­cken in Tegel.

Ins­ge­samt für mich eine ganz nette zwei­stün­dige Tour, zumal ich län­gere Zeit nicht mehr im Tege­ler Forst und am Tege­ler See gewe­sen war. Am Ende wurde es recht stür­misch, hier ein kur­zes Mood-Video vom ‘Wel­len­gang’ an der Greenwich-Promenade:

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet am S‑Bahnhof Froh­nau, zunächst geht es eine Weile durch die Sied­lungs­ge­biete der Gar­ten­stadt auf dem Maxi­mi­li­an­korso bis zur Kreu­zung mit der Hain­bu­chestraße und der Stolzing­straße, an der der erste denk­mal­ge­schützte Find­ling liegt. Dem Maxi­mi­li­an­korso wird wei­ter gefolgt zum Sigis­mund­korso, dann führt der Weg über den Artus­wall zum Artus­pfuhl, hin­über zum Pil­gers­dor­fer Weg und auf der Straße ‘Am Eichen­hain’ süd­lich aus Froh­nau hin­aus und in den Tege­ler Forst hinein.

Meist auf Neben­we­gen und Pfa­den geht es mit meh­re­ren Rich­tungs­wech­seln bis hin­auf zum Gip­fel­kreuz auf dem Ehren­pfor­ten­berg, anschlie­ßend zur Auto­bahn­un­ter­füh­rung am Herms­dor­fer Damm. Nach einem letz­ten kur­zen Wald­stück wird die Hum­boldt­mühle an der Karo­li­nen­straße erreicht, danach führt der Weg an den Luxus­wohn­an­la­gen des Tege­ler Hafens am Was­ser ent­lang zur Sechserbrücke.

Nun wird der Green­wich-Pro­me­nade ent­lang des Tege­ler Sees gefolgt, es schlie­ßen sich die bei­den schma­len Grün­züge am Borsig­damm an, in deren süd­li­chem Bereich sich ins­ge­samt drei denk­mal­ge­schützte Find­linge befin­den. Nach Über­que­rung der Nehei­mer Straße wird die lang­ge­streckte Sied­lung mit Hoch­häu­sern und Miets­haus­blö­cken ent­lang des Bot­tro­per Wegs, der Sto­cku­mer Straße sowie der Wicke­der Straße durch­quert bis hin zur gro­ßen Kreu­zung an der Holz­hau­ser Straße, an der diese Tour an der gleich­na­mi­gen U‑Bahnstation endet.