… heute bin ich bei äußerst trü­bem und win­di­gem, aber bis zum Schluss tro­cke­nem Wet­ter diese kleine Stadt­tour gewan­dert. Dabei habe ich die erst kürz­lich von Burk­hard absol­vierte Find­lings­tour im Bezirk Ste­glitz-Zehlen­dorf quasi unver­än­dert adaptiert.

Viele der beinhal­te­ten Grün­züge der Stre­cke durch die Orts­teile Lank­witz, Ste­glitz und Dah­lem kannte ich vorab, den­noch war ich an eini­gen Stel­len ver­blüfft über die gelun­gene Stre­cken­kom­bi­na­tion und einige Schleich­wege, auf die ich nicht gekom­men wäre. Voll­kom­men über­rascht hat mich der Fich­ten­berg, den ich bis­her über­haupt nicht kannte, mit sei­nem impo­san­ten Was­ser­turm und der abso­lut ruhi­gen Lage ober­halb des Bota­ni­schen Gartens.

Zu den Find­lin­gen: bis auf den recht gro­ßen, vor hun­dert Jah­ren beim Bau der U‑Bahn nebenan gebor­ge­nen ‘Thiel­stein’, der mit 50 Ton­nen Gewicht und einem Umfang von 10 Metern der größte Find­ling in Ber­lin ist, sind sie wenig spek­ta­ku­lär. Den­noch finde ich klasse, wie Burk­hard diese Stre­cke mit eini­gen ‘Zusatz­stei­nen’ sehr schön zusamm­men­ge­stellt hat. Vie­len Dank dafür!

Hier die Vor­lage, die ich über­nom­men habe: https://www.komoot.de/tour/637350488

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet in Lank­witz an der Bus­hal­te­stelle ‘Am Gemein­de­park’ und der Park mit dem denk­mal­ge­schütz­ten Find­lings-Zwil­lings­paar sowie eini­gen wei­te­ren gro­ßen Exem­pla­ren wird betre­ten. Zwi­schen dem Teich und dem impo­san­ten Ehren­mal hin­durch führt der Weg durch den Park zur Müh­len­straße, über den Kame­ra­den­weg und die Gall­witz­al­lee zur Drei­fal­tig­keits­kir­che, anschlie­ßend über die Leo­no­ren­straße zum Bern­kas­te­ler Platz. An der Bahn­trasse ent­lang geht es auf dem schma­len Pfad zum Edenk­o­be­ner Weg und der Tel­tow­ka­nal wird auf dem Edenk­o­be­ner Steg überquert.

Nun wird in Ste­glitz der Ufer­pro­me­nade des Kanals gefolgt bis zum Volks­park, der im gro­ßen Bogen durch­quert wird. Es schlie­ßen sich — getrennt durch wenige Stra­ßen­über­que­run­gen — wei­tere Grün­züge an zum Bäke­park und durch ihn hin­durch, bis hin zum Wol­fen­stein­damm. Nach Unter­que­rung der S‑Bahntrasse führt der Weg über den Hin­den­burg­damm und die Braille­straße, danach über die Zeu­ne­pro­me­nade und durch den Ruth Andreas-Fried­rich-Park, in dem eine wei­te­rer denk­mal­ge­schütz­ter Find­ling liegt, steil hin­auf auf den Fichtenberg.

Die expo­nierte Wohn­lage wird über den Carl-Hein­rich-Becker-Weg und die Schmidt-Ott-Straße vor­bei am ein­drucks­vol­len Was­ser­turm durch­quert, dann wird der Bren­ta­no­st­raße gefolgt und auf Schleich­we­gen wird eine Wohn­an­lage durch­quert zum Gus­tav-Mahler-Platz hin. In Dah­lem ange­kom­men führt der Weg über die Roh­lfs­straße zum Grün­zug Erlen­busch und hin­auf zum Kai­ser-Wil­helm-Platz, zwi­schen den U‑Bahnhöfen Pod­biel­ski­al­lee und Dah­lem-Dorf dann auf dem schma­len Pro­me­na­den­weg am Gelände der Domäne Dah­lem ent­lang. Der Köni­gin-Luise-Straße wird gefolgt zur Dorf­kir­che, anschlie­ßend geht über die Thiel­al­lee, den Kuckucks­weg und die Mus­ä­us­straße zum Thielpark.

Durch die Grün­an­lage geht es hinab zum Teich, danach durch den süd­li­chen Teil des Parks bis zum Thiel­platz, an dem der größte Find­ling Ber­lins abge­legt wurde. Gleich nebenan endet diese Tour am U‑Bahnhof Freie Uni­ver­si­tät / Thielplatz.