… heute war ich zusam­men mit Conny aus Gosen auf die­ser Stre­cke mit hohem Gewäs­ser­an­teil am süd­öst­li­chen Ber­li­ner Stadt­rand unter­wegs. Da ich die ver­schie­de­nen Abschnitte schon kannte und wir uns ange­regt unter­hiel­ten, gibt es trotz des meist foto­ge­nen Wet­ters dies­mal nur wenige Bil­der. Die Stre­cke plan­ten wir unter­wegs etwas um, sodass sich für mich eine Kom­bi­na­tion ergab, die ich so bis­her noch nicht gewan­dert war.

Mir hat die Stre­cke in die­ser Zusam­men­stel­lung sehr gut gefal­len, kleine Punkt­ab­züge gibt es nur für die bei­den mäßig fre­quen­tier­ten, aber unver­meid­ba­ren Rad­weg­ab­schnitte ent­lang der viel­be­fah­re­nen Landstraßen. 

Vie­len Dank für die Beglei­tung und fürs tap­fere Durch­hal­ten auf die­ser am Ende doch deut­lich län­ger gewor­de­nen als ursprüng­lich geplan­ten Tour, Conny!

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt an der Bus­hal­te­stelle ‘Müggelheim/Dorf’, am Anger ent­lang wird der Straße ‘Alt-Müg­gel­heim’ gefolgt mit kur­zem Abste­cher hin­un­ter zu den Boots­an­le­gern an der Gro­ßen Krampe. Wei­ter geht es ein Stück ent­lang des Gose­ner Damms, dann wird abge­bo­gen auf den Hege­meis­ter­weg durch den Wald.

Hin­ter dem Forst­haus Müg­gel­heim wird anschlie­ßend abge­zweigt auf den tol­len Ufer­weg, der sich nun über knapp acht Kilo­me­ter zuerst ent­lang der Gro­ßen Krampe, dann ent­lang des Sedd­in­sees erstreckt. Der Weg bleibt dabei abwechs­lungs­reich und ver­läuft meist im Wald nah am Was­ser, außer­dem gibt es einige Rast­plätze zwischendurch.

Am Ende die­ses Abschnitts wird auf die Mün­dung des Gose­ner Kanals getrof­fen und die­sem gefolgt bis zur Brü­cke an der Gose­ner Land­straße. Nun wird für knapp einen Kilo­me­ter der Rad­weg bis zum Orts­ein­gang von Gosen genutzt, dabei wer­den die grö­ße­ren Fließe des Gose­ner Gra­bens und des Gro­ßen Stroms über­quert. In Gosen wird direkt auf den Bruch­weg abge­bo­gen und dem Weg ent­lang der Schilf­ge­biete und der Boots­an­le­ger im Ort gefolgt.

Anschlie­ßend führt der Weg meist auf Sand- und Schot­ter­pis­ten zwi­schen klei­nen Sied­lungs­häus­chen hin­durch bis nach Zwie­busch und wei­ter zur Mün­dung des Oder-Spree-Kanals. Von hier aus geht es am Kanal ent­lang bis zum Schmöck­witz­wer­der­steg und wei­ter auf dem schma­len Pfad zwi­schen Kanal und Werns­dor­fer See bis zum Sied­lungs­be­ginn von Werns­dorf. Nun folgt ein natur­be­las­se­ner Abschnitt meist im Wald zur rena­tu­rier­ten Depo­nie und um diese herum, dann ist der Ort Neu Zit­tau erreicht und wird soweit mög­lich am Rand umgangen.

Nach Über­que­rung der Spree wird der Land­straße auf dem beglei­ten­den Rad­weg gefolgt für ein­ein­halb Kilo­me­ter, danach abge­bo­gen in die Auen und dem Ver­lauf der Spree sehr direkt gefolgt auf Wie­sen­we­gen und Pfa­den bis zur Ein­mün­dung des Bret­ter­schen Gra­bens. Ab hier wird dem schö­nen Wan­der­weg ent­lang des Gra­bens gefolgt, der sich über gut zwei Kilo­me­ter Länge inklu­sive zweier Stra­ßen­que­run­gen durch Erkner hin­durch erstreckt bis in den Rat­haus­park am Däme­ritz­see. Über die Fried­rich­straße und die Bahn­hof­straße wird abschlie­ßend das Ziel am Bahn­hof Erkner erreicht.