… heute war dies mein eigener Beitrag mit der Strecke zwischen Vehlefanz und Lehnitz zur zweiten Ausgabe unserer Berliner ‘ABC-Staffel’ bei sehr trübem, düsterem Wetter. Nur ganz am Ende zeigte sich kurz die Sonne. Daher leider auch nur eine magere, stark nachbearbeitete Fotoausbeute …
Anfang und Ende kannte ich bereits bestens, hatte sie aber so noch nie im Mittelteil verbunden. Die resultierende Strecke gefiel mir ganz gut, auch wenn sie einige Längen aufwies. Highlights ganz klar der (Bohlen-)Weg um den verzweigten Mühlensee zwischen Vehlefanz und Schwante und der Ruppiner Kanal im Abschnitt zwischen Behrensbrück und der Kuhbrücke.
Thomas hatte diese Etappe vor drei Wochen ja überhaupt nicht gefallen bis auf den Anfang, weshalb ich heute noch einmal alle Abschnitte unterwegs kritisch hinterfragt habe. Es war sicher keine Top-Wanderstrecke, aber aus meiner Sicht zumindest gehobener Durchschnitt. Der Rhythmus war vielleicht etwas holprig aber das Gesamtpaket stimmte.
Leider ist das Schloss Schwante ja nun nach Besitzerwechsel im Jahr 2019 komplett als Privatgelände umzäunt und abgegrenzt, das hatte ich gastfreundlicher in Erinnerung. Ein Porsche Cabrio parkte vor dem Schloss und Sanierungsarbeiten sind offensichtlich im Gange, ich bin gespannt darauf, wie sich das Gelände weiterentwickelt.
Hier die Collection mit den Etappen aller Teilnehmer:
https://www.komoot.de/collection/1105008/-virtuelle-komoot-staffelwanderung-im-15-kilometer-radius-einmal-rund-um-berlin-2-ausgabe-27–02-2021
————
Infos und Tourbeschreibung:
Diese Etappe startet am Bahnhof in Vehlefanz, zunächst wird der langgezogenen Bärenklauer Straße gefolgt bis zum Ortskern, am Anger entlang führt der Weg zum Alten Amtshaus und den Resten der Wasserburg, dann um den Burghügel herum und auf der Perwenitzer Straße aus dem Dorf hinaus. Danach wird abgezweigt auf den asphaltierten schmalen Weinbergweg, der sehr schön gewunden zwischen den Wasserflächen des Mühlensees hindurch führt, teils als Bohlensteg direkt über dem Ufer.
Am Ende des Abschnitts ist der Gutspark Schwante erreicht, der Weg führt aufs Schloss zu und dann am Rand des Schlossparks entlang um das Areal herum zum Schwantener See. Entlang der Kremmener Chaussee geht es zum Wohngebiet der Lindensiedlung, die auf dem Lindenweg komplett durchquert wird. Es schließe sich eine Fahrradstraße bis zum Hörstegraben an, anschließend geht es viereinhalb Kilometer weit auf Forst- und Waldwegen durch den Kremmener Forst zur Siedlung Döringsbrück am Ruppiner Kanal.
Hier wird zunächst der naturbelassene Deich neben dem Gewässer genutzt, später führt der Weg etwas versetzt zum Kanal parallel im Wald zur Siedlung Behrensbrück. Der folgende Abschnitt bis hin zur Kuhbrücke ist sicherlich der schönste, da der Weg zwischen dem Ruppiner Kanal und einem Sumpfgebiet leicht erhöht hindurchführt. Nun geht es ein Stück über die Felder bis zur Unterquerung der Bundesstraße, danach wird dem schmalen Pfad auf dem Deich des Kanals direkt gefolgt bis zur Brücke an der Friedrich-Siewert-Straße in Sachsenhausen.
Ab hier wird dem Radweg gefolgt, der nach der Mündung des Ruppiner Kanals den Oranienburger Kanal begleitet bis zur Kanalstraße. An Plattenbauten vorbei führt der Weg um den Schlosspark herum und bis zur sehenswerten Front des Schlosses Oranienburg. Nun geht es weiter auf dem Promenadenweg an der Oranienburger Havel entlang bis zur Brücke an der Saarlandstraße, nach deren Überquerung Lehnitz erreicht ist. Nach der Überquerung des Oder-Havel-Kanals über die Lehnitzstraße endet die Etappe am Gutsplatz mit dem S‑Bahnhof Lehnitz.
Hinterlasse einen Kommentar