… die erste Tour des neuen Jah­res führte mich heute mor­gen nach Pots­dam, nach drei Jah­ren wollte ich end­lich mal wie­der eine große ‘Parks-und-Schlös­ser-Runde’ dre­hen bei wenig Publi­kums­ver­kehr. Das klappte anfangs sehr gut, natür­lich wurde es um die Mit­tags­zeit aber immer beleb­ter und vie­len sah man den guten Vor­satz zu mehr Bewe­gung an der fri­schen Luft regel­recht an.

Mit dem Anfang und dem Ende der heu­ti­gen Tour war ich nicht so ganz zufrie­den, da kann man sicher noch opti­mie­ren. Ich denke aber, dass ich in der Stre­cke so ziem­lich alle inte­grier­ba­ren Sehens­wür­dig­kei­ten drin hatte. Schloss Lind­stedt hätte viel­leicht noch gut gepasst, liegt aber lei­der etwas abseits. Was denkt ihr?

Ansons­ten ist für mich das his­to­ri­sche Pots­dam auch nach dem x‑ten Besuch immer wie­der ein Phä­no­men, da man so viele Kilo­me­ter durch die Grün­an­la­gen fast ohne ‘urbane Stö­run­gen’ von Schloss zu Schloss wan­dern kann.
Heute habe ich mal ein paar neue Foto-Blick­win­kel ver­sucht, was im Nie­sel­re­gen nicht ein­fach war. Zumin­dest konnte ich mir ohne die übli­chen Tou­ris­ten­ströme in aller Ruhe die bes­ten Posi­tio­nen suchen.

Eine Tour in die­ser oder ähn­li­cher Art möchte ich in die­sem Jahr auch auf jeden Fall als Grup­pen­tour anbieten. 

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am Bahn­hof Park Sans­souci, zunächst geht es kurz an der Straße ‘Am Neuen Palais’ ent­lang, dann im Bogen im Wald zur Lin­den­al­lee und auf die­ser auf das impo­sante Neue Palais zu, an des­sen Sei­ten­flü­gel der große Park Sans­souci betre­ten wird. Der nun fol­gende Abschnitt durch den Park schließt viele der dor­ti­gen Sehens­wür­dig­kei­ten ein, kann aber natür­lich belie­big vari­iert wer­den. Am Freund­schafts­tem­pel vor­bei führt der Weg zum Schloss Char­lot­ten­hof mit dem Maschi­nen­teich, dann an den Gewäs­sern ent­lang zum Chi­ne­si­schen Tee­haus, zu den Neuen Kam­mern und schließ­lich zum Schloss Sans­souci mit sei­ner Terrassenanlage.

Am obe­ren Aus­gang geht es an der His­to­ri­schen Wind­mühle vor­bei und durch den Nor­di­schen Gar­ten, dann nach einem Exkurs über die Trep­pen zum Oran­ge­rie­schloss hin­auf durch den Wald zum Dra­chen­haus und zum Bel­ve­dere auf dem Klaus­berg. Hier ändert der Weg die Rich­tung und führt nun hinab durch den Wald zum Born­sted­ter Fried­hof, umrun­det die­sen und es geht vor­bei an der Kir­che und dem Kron­gut wie­der zurück zum Oran­ge­rie­schloss. Nun wird die Born­sted­ter Straße über­quert, der Weg führt hin­auf zu dem immer wie­der erstaun­li­chen pseudo-anti­ken ‘Rui­nen­en­sem­ble’ auf dem Rui­nen­berg, dann wie­der hinab zur Pap­pel­al­lee und hin­ein in den Volks­park, der anläss­lich der Bun­des­gar­ten­schau geschaf­fen wurde.

An die­sen Park schließt sich der kleine Wald­park an, nach des­sen Durch­que­rung und der Über­que­rung der Ned­lit­zer Straße geht es hin­auf auf den Pfingst­berg mit dem schö­nen Bel­ve­dere, danach auf einem kur­vi­gen Weg wie­der hinab. Es schließt sich das kleine Mir­bach-Wäld­chen an, dann ist auch schon der große Neue Gar­ten erreicht. Hier führt der Weg in einem gro­ßen Bogen erst an der Pyra­mide vor­bei zum Mar­mor­pa­lais am Hei­li­gen See und wie­der tie­fer in den Park hin­ein zum Schloss Ceci­li­en­hof. Nach einem Schlen­ker zur Grotte am Jung­fern­see wird der Park noch ein­mal zum Hei­li­gen See hin durch­quert, dann am Hasen­gra­ben verlassen.

Nun geht es wie­der am Ufer des Jung­fern­sees ent­lang bis zur Glie­ni­cker Brü­cke, nach deren Über­que­rung wird der Jagd­schloss­park Glie­ni­cke durch­quert und in Klein Glie­ni­cke führt der Weg über den Tel­tow­ka­nal direkt in den Park Babels­berg hin­ein. Hier geht es hin­auf zum immer wie­der sur­real erschei­nen­den Schloss Babels­berg, danach wird dem Weg durch die hüge­lige Park­land­schaft in süd­west­li­cher Rich­tung gefolgt.

Nach­ein­an­der wer­den die Gerichts­laube und der Fla­tow­turm pas­siert, dann geht es bergab zum Kin­der­mann­see und zum süd­öst­li­chen Aus­gang des Parks an der Müh­len­straße. Über die Rudolf-Breit­scheid-Straße führt der Weg bis zum Rat­haus, nach dem abschlie­ßen­den Abbie­gen in die Karl-Lieb­knecht-Straße ist dann das Ende der Tour am S‑Bahnhof Babels­berg erreicht.