… das war sie nun, die Abschluss­etappe zu unse­rer Ber­li­ner Staf­fel­wan­de­rung im Novem­ber. Die meis­ten wer­den es bereits geahnt haben, dass ich zum Bran­den­bur­ger Tor zurück­keh­ren würde. Tat­säch­lich wäre ich zum gleich­na­mi­gen Bran­den­bur­ger Tor in Pots­dam gewan­dert, wenn die Staf­fel­etappe ges­tern nach Süden geführt hätte.

Meine heu­tige Stre­cke zusam­men mit Stef­fen Leh­mann folgte dabei ziem­lich genau dem ‘Hei­li­gen­seer Weg’, einem der grü­nen Haupt­wege in Ber­lin, auf dem ich ja zufäl­li­ger­weise schon ges­tern eine ganze Weile unter­wegs war. Mit Stef­fen habe ich unter­wegs bereits einige Ideen für meine Wan­der­emp­feh­lun­gen im Jahr 2021 in Zusam­men­ar­beit mit Rei­se­land Bran­den­burg bespro­chen. Wir wer­den die­ses Kon­zept also fort­füh­ren, es wird aber kom­pak­ter und noch themenspezifischer.

Vie­len Dank an alle Teil­neh­mer die­ser Staf­fel, eure Begeis­te­rung und euer Mit­fie­bern hat mich wie­der über­wäl­tigt! Wenn ich rich­tig gezählt habe waren tat­säch­lich ins­ge­samt dies­mal über 50 aktive Teil­neh­mer dabei. Natür­lich war klar, dass wir durch die räum­li­che Begren­zung nicht wie im Mai / Juni eine klar defi­nierte gemein­same ‘Wan­der­spur’ erzeu­gen wür­den son­dern eher ein ‘Spa­ghet­ti­mons­ter’. Aber auch so denke ich, dass wir das Ber­li­ner Stadt­ge­biet wan­der­tech­nisch aus­gie­big beackert haben und sich am Ende viele schöne Stre­cken­ideen und ‑kom­bi­na­tio­nen her­aus­kris­tal­li­sier­ten, die sicher­lich den einen oder ande­ren wie­derum zu künf­ti­gen eige­nen Tou­ren inspi­rie­ren konnten.

Die finale Coll­ec­tion fin­det ihr hier: https://www.komoot.de/collection/1054969/-virtuelle-komoot-staffelwanderung-berlin-november-2020

Vie­len Dank auch wie­der an komoot für die offi­zi­elle Unter­stüt­zung die­ses Community-Events!
Saskia wird unter allen auf­ge­lis­te­ten Teil­neh­mern der Ein­la­dungs­tour die Gewin­ner ermit­teln und sich direkt mit ihnen in Ver­bin­dung setzen.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe star­tet am U‑Bahnhof Otis­straße nörd­lich des Tege­ler Flug­ha­fens in Rei­ni­cken­dorf. An Otis­straße, Sei­del­straße, Scharn­we­ber­straße, Ura­nus­weg und Nord­licht­straße ent­lang wird die Mischung aus Klein­gar­ten­an­la­gen, Wohn- und Gewer­be­ge­bie­ten durch­quert zum Kurt-Schu­ma­cher-Damm hin. Hier wird die Julius-Leber-Kaserne pas­siert und durch eine Klein­gar­ten­an­la­gen geht es hin­ein in den Volks­park Rehberge.

An Enten­pfuhl und Sper­ling­see führt der Weg vor­bei zur Frei­licht­bühne, dann im gro­ßen Bogen durch den Park zum Ufer des Plöt­zen­sees. Dem Ufer­weg wird gefolgt zur See­straße auf Höhe des West­ha­fens, dann geht es am Nord­ufer am Ber­lin-Span­dauer-Schiff­fahrts­ka­nal ent­lang zum Nord­ha­fen, durch den Inva­li­den­park und wei­ter über die Inva­li­den­straße hin­weg zum Hum­boldt­ha­fen am Hauptbahnhof.

Auf der Gus­tav-Hei­ne­mann-Brü­cke wird die Spree über­quert, dann geht es zwi­schen der Schwei­ze­ri­schen Bot­schaft und dem Bun­des­kanz­ler­amt hin­durch und mit Blick auf den Reichs­tag zur Straße des 17. Juni. Nun wird der Tier­gar­ten betre­ten und ent­lang der ver­zweig­ten Gewäs­ser im öst­li­chen Teil eine kleine Runde gedreht. Von der Lui­sen­in­sel aus führt der Weg über den Ahorn­steig abschlie­ßend quer durch den Park zum Pari­ser Platz mit dem Bran­den­bur­ger Tor, an dem diese Etappe endet.