… kürz­lich war mir im Rah­men der bevor­ste­hen­den Eröff­nung des neuen Flug­ha­fens BER bereits auf­ge­fal­len, dass der eben­falls neu ent­stan­dene S‑Bahnhof Waß­manns­dorf zwi­schen den Ter­mi­nals eigent­lich eine gute Aus­gangs­po­si­tion bie­ten müsste für Tou­ren am Sel­chower See und am Gla­sow­bach ent­lang als Anschluss zur ‘Baru­ther Linie’ in Rich­tung Rangsdorf.

Also habe ich die Idee heute im Nie­sel­re­gen direkt mal in die Tat umge­setzt und siehe da: das klappte her­vor­ra­gend! Der S‑Bahnhof wird alle 20 Minu­ten aus dem Ber­li­ner Zen­trum ohne Umstei­gen auf der Linie S9 ange­fah­ren, man ist nach weni­gen hun­dert Metern im Wald des Natur­schutz­ge­biets Torf­busch um den Sel­chower See. Außer bei der Durch­que­rung des öst­li­chen Teils von Blan­ken­felde ist man bei der Tour bis Rangsdorf fast nur auf natur­be­las­se­nen Stre­cken­tei­len unterwegs.

Der herr­li­che Abschnitt ent­lang des Gla­sow­bachs süd­lich von Blan­ken­felde gehört ja sowieso zu den ‘Basics’ im Ber­li­ner Umland und sollte den meis­ten ein­hei­mi­schen Wan­de­rern bekannt sein. Dicke Emp­feh­lung also für diese Stre­cken­kom­bi­na­tion von mir, spe­zi­ell auch wegen der guten Erreichbarkeit.

Wie klein die (Wander-)Welt ist zeigte sich heute mal wie­der, als ich völ­lig über­ra­schend am Gla­sow­bach komoot-User BJN traf, der in umge­kehr­ter Rich­tung unter­wegs war.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am S‑Bahnhof Waß­manns­dorf, um einen Park­platz herum führt der Weg zunächst zur Waß­manns­dor­fer Chaus­see und über sie hin­weg, dann wird die S‑Bahntrasse unter­quert und die Fern­bahn­trasse über­quert, bevor es in den Wald geht.

Nach einem kur­zen Abschnitt über Frei­flä­chen führt der Weg erneut durch ein klei­nes Wald­stück, dann wird sehr schön dem Ufer des Sel­chower Sees gefolgt.

Nach Über­que­rung des Sees über eine Holz­brü­cke führt der Weg wei­ter durch das NSG Torf­busch in eini­ger Ent­fer­nung zum Gla­sow­bach, nach Unter­que­rung der Bun­des­straße geht es auf Feld­we­gen um das Dorf Gla­sow herum. Anschlie­ßend wird abge­bo­gen ent­lang der Straße in Rich­tung Blan­ken­felde, über die Karl-Marx-Straße wird das Wohn­ge­biet bis zum Bahn­hof durch­quert, dort das Pend­ler-Park­haus umrundet.

Hier wird nun wie­der auf das Gewäs­ser aus Zülow­ka­nal und Gla­sow­bach getrof­fen, zunächst wird dem umge­ben­den Sumpf­ge­biet ent­lang der Sied­lungs­grenze gefolgt, es schließt sich das Areal einer aufgegebenen
Kaserne an. Danach beginnt der schönste Teil der Tour auf dem Natur­pfad west­lich des Gewäs­sers, dem meist auf einer leich­ten Anhöhe gefolgt wird. Spä­ter ent­fernt sich der Pfad etwas vom Was­ser und schlän­gelt sich durch die Hügel bis kurz vor dem Ende des Natur­pfads an der Autobahnunterführung.

Nach Unter­que­rung der Auto­bahn wird direkt auf die Krumme Lanke getrof­fen, der nun auf dem Ufer­weg gefolgt wird. Das Gewäs­ser geht über in den Rangsdor­fer See, auch hier wird dem Wald­weg am Ufer ent­lang gefolgt bis zum See­bad­ca­sino. Abschlie­ßend wird abge­bo­gen und Rangsdorf ent­lang der See­ba­d­al­lee an der Kir­che vor­bei durch­quert zum Ver­kehrs­krei­sel hin, über die Kie­nit­zer Straße wird dann am Bahn­hof der End­punkt der Tour erreicht.