… heute eine große Rund­tour im Hohen Flä­ming um den Ort Golzow, die ich mir teil­weise selbst zusam­men­ge­stellt hatte, der andere Teil bestand aus dem mar­kier­ten Fern­wan­der­weg­ab­schnitt des E11 bzw. dem des Bur­gen­wan­der­wegs. Die Tour beinhal­tete zwei Stre­cken­teile, die mir bei ande­ren Wan­de­run­gen in die­sem Jahr beson­ders attrak­tiv erschie­nen, näm­lich der Weg ent­lang des Brie­se­ner Bachs sowie der Weg ent­lang der Plane in den Bel­zi­ger Landschaftswiesen.

Ins­ge­samt hat mir die Tour sehr gut gefal­len und ich kann sie abso­lut emp­feh­len. Die Abschnitte durch Frei­flä­chen sind zwar rela­tiv lang, aber fast immer natur­be­las­sen und im Ver­lauf recht abwechs­lungs­reich. Die Abschnitte ent­lang der Fließ­ge­wäs­ser waren ein­fach toll, gerade bei dem son­ni­gen Raureif-Winterwetter.

Sicher­lich eine mei­ner per­sön­li­chen Top10-Tou­ren in die­sem Jahr …

—————

Infos und Tourbeschreibung:

Dies ist eine Rund­tour, die am Anger in Golzow beginnt und endet. Zunächst führt der Weg über den Müh­len­damm zur Wol­li­ner Straße, dort wer­den die Dorf­rand­sied­lun­gen auf einem Feld­weg weit­räu­mig umgan­gen. Dem Fern­wan­der­weg E11 fol­gend geht es auf san­di­gen Pis­ten etwa vier Kilo­me­ter weit über die Fel­der, manch­mal unter­bro­chen durch kleine ‘Waldstück-Insel’-Passagen. Danach führt der Weg im Wald hin­auf zum Aus­sichts­turm ‘Schöne Aus­sicht’ und auf der ande­ren Seite des klei­nen Bergs wie­der hin­un­ter nach Klein Briesen.

Nach einem Schlen­ker im Wald wird auf dem schöns­ten Abschnitt der Tour dem Brie­se­ner Bach gefolgt, der anfangs male­risch im klei­nen Tal mäan­dert und nach Ein­mün­dung des Pols­bachs kanal­ar­tig zwi­schen Däm­men ein­ge­fasst bis zum Müh­len­teich am Rande von Ragö­sen ver­läuft. Der Ort wird auf der Brie­se­ner Straße zur Dorf­kir­che hin durch­quert, dann geht es über den ‘Kas­ta­ni­en­win­kel’ aus Ragö­sen hin­aus, wobei am Ende eine Ansamm­lung von Stal­lun­gen auf einem öffent­li­chen Weg pas­siert wird.

Anschlie­ßend geht es natur­be­las­sen und oft von Was­ser­grä­ben beglei­tet ein wenig im Zick-Zack über die Fel­der bis zur Plane, dem leicht kur­vi­gen Fluss wird danach gut fünf Kilo­me­ter weit sehr nah und schön auf einem etwas erhöh­ten Damm gefolgt, bis hin zur Wie­sen­straße in Golzow. Dort ist abschlie­ßend am Anger mit der sehens­wer­ten baro­cken Zen­tral­bau­kir­che auf einem Hügel wie­der der Aus­gangs­punkt der Tour erreicht.