… heute bei tollem Sonnenschein und allerdings sehr kräftigem Wind eine Tour im südwestlichen Landkreis Dahme-Spreewald, von Luckau nach Walddrehna. Kaum saß ich am Ende im Zug für die Rückfahrt nach Berlin, fing es an zu regnen, also alles richtig gemacht …
Leider hatte ich mich zeitlich etwas verschätzt (ordentliche Stadtbesichtigungen sind mit über 5km/h einfach nicht machbar) und musste später einige Laufschrittpassagen einbauen und am Ende abkürzen, deshalb fehlt bei dieser Tour das sehenswerte Schloss Sinntrotz in Gehren.
Das Städtchen Luckau hat mir ausgesprochen gut gefallen mit seinem geschlossenen Wassergraben um die Stadtmauer und dem tollen historischen Kern. Südlich des Kranichbeobachtungsturms und später bei Goßmar musste ich im wahrsten Sinne ein ganzes Stück ‘über die Felder’ gehen, da die Wege fehlten. Das klappte heute ganz gut und ich konnte mich an den Traktorspuren orientieren, für Nachahmer ist es wahrscheinlich nicht so einfach je nach Jahreszeit und Witterung. Alternativen, die kleine Umwege bedeuten, gibt es jedoch in beiden Fällen.
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour beginnt an der Bushaltestelle ‘Am Anger’ in Luckau, hier geht es gleich an der Schule entlang bergauf und um den Schanzenberg herum zum Wasserturm, dann wieder hinab zum Krankenhaus in der Berliner Straße. Über die Käthe-Kollwitz-Straße und die Matschenzstraße führt der Weg zum Wassergraben, der die historische Altstadt komplett umschließt. Durch den schmalen umgebenden Park geht es über die Hauptstraße ins Stadtzentrum hinein und durch die Gasse am Napoleon-Häuschen wieder zum Stadtgraben und an der Nordpromenade entlang zum toll gelegenen Lokal ‘Schlossberg’ auf dem gleichnamigen Hügel.
Anschließend wird der Stadtgraben abermals überquert zur Nikolaikirche hin und der Weg führt um sie herum, danach zum Markt mit dem großen Rathaus und der Georgenkapelle mit ihrem Hausmannsturm. Hier ändert sich wieder die Richtung, nun wird der Karl-Liebknecht-Straße gefolgt zum Kreisarchiv im ehemaligen Gefängnis, der Weg führt dann durch das Areal an der Kulturkirche vorbei zum Roten Turm am Stadtgraben. Nach einem weiteren Abschnitt am Wassergraben wird abgebogen zum Stadtpark und dort eine kleine Runde gedreht an der wiederaufgebauten Bockwindmühle vorbei.
Der Park wird durch das Drehkreuz am Schützenweg verlassen, anschließend führt der Weg an einer Kleingartenkolonie vorbei und danach sehr schön zwischen der Berste und einem weiteren begleitenden Wassergraben hindurch über zweieinhalb Kilometer bis zum Kranich-Beobachtungsturm am NSG ‘Borcheltsbusch’. Von dort geht es mangels Alternative nah am Gewässergraben entlang im wahrsten Sinne ‘über die Felder’ zum nächsten Plattenweg, der zur Kreisstraße führt. Es wird gleich wieder abgebogen in ein kleines Waldstück und dieses durchquert, danach ist wiederum ein kurzer Feldabschnitt notwendig, um zur Nebenstraße nach Riedebeck zu gelangen.
Von Riedebeck aus wird ein Feldweg genutzt bis nach Gehren, nach dessen Durchquerung dem Waldweg bergauf in Richtung der Waldbühne gefolgt wird. Kurz vor deren Erreichen wird gewechselt auf einen schmalen Pfad, der am Teufelsstein, einem der größten Findlinge in Brandenburg, vorbei führt. Nun wird dem Waldweg bergab gefolgt, der am Ortseingang von Walddrehna endet. Das Dorf wird durchquert entlang der Hauptstraße, bis abschließend der Bahnhof Walddrehna erreicht ist, an dem diese Tour endet.
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