… heute im Dau­er­re­gen eine Tour ent­lang des Not­te­ka­nals, wobei ich von Königs Wus­ter­hau­sen bis nach Mit­ten­walde die geführte Tour des Wan­der­ver­eins Dahme-Seen­land auf die­ser Stre­cke als Gast beglei­tet habe. Anschlie­ßend bin ich alleine wei­ter dem Gewäs­ser gefolgt bis nach Zossen.

Im direk­ten Ver­gleich und nach­dem ich auf den unter­schied­li­chen Abschnit­ten der Notte bereits mehr­fach gewan­dert bin, muss ich sagen, dass mir der Teil zwi­schen Mit­ten­walde und Zos­sen am bes­ten gefällt, da er mit Abstand am natur­be­las­sens­ten ist und die meis­ten Varia­tio­nen bie­tet. Inzwi­schen ist der Weg auch wie­der auf­ge­räumt und über­all sehr gut begehbar.

Da der Teil der Stre­cke zwi­schen Mit­ten­walde und Zos­sen auch zum Fon­ta­ne­weg LDS/F4 gehört, an die­ser Stelle noch ein­mal ein kur­zer Hin­weis auf mein Büch­lein ‘200 Jahre — 200 Kilo­me­ter: Auf dem lan­gen Fon­ta­ne­weg süd­lich um Ber­lin von Köpe­nick nach Pots­dam’ (ISBN-Nr. 9783748183570). Es wird in weni­gen Tagen erschei­nen und im regu­lä­ren Buch­han­del erhält­lich sein. Durch den Farb­druck im Innen­teil ist es nicht ganz bil­lig, dafür ist im Preis ein komoot-Regio­nen­pa­ket nach Wahl beinhal­tet, das sich per Gut­schein­code frei­schal­ten lässt. Somit ergibt sich wie ich finde ein fai­res Gesamt­pa­ket, ich selbst ver­diene an die­sem Buch nichts. Für mich ist die­ses Frei­zeit­pro­jekt der Test­bal­lon dafür, ob/wie die Ver­zah­nung von Buch und Online-Doku­men­ta­tion bzw. Online-Pla­nung funk­tio­nie­ren kann.

Danke an der Stelle für die tolle Unter­stüt­zung an das komoot-Team, das uns das Kar­ten­ma­te­rial für den Druck zur Ver­fü­gung gestellt und uns die Gut­schein­codes spen­diert hat. Ganz beson­de­ren Dank auch an Manuela (manu­lie), die das Cover des Buches gestal­tet hat.

Mehr zum Buch bei mei­ner nächs­ten Tour im Fon­ta­n­ekon­text in der Region.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt am Bahn­hof in Königs Wus­ter­hau­sen, zunächst wird der Bahn­hof­straße zur Schleuse am Not­te­ka­nal gefolgt, dann wird dem Gewäs­ser bis auf einen kur­zen Abste­cher nach Mit­ten­walde hin­ein bis fast zum Ende der Stre­cke gefolgt.

Der Abschnitt bis zum Sied­lungs­ende von Königs Wus­ter­hau­sen prä­sen­tiert sich anfangs als asphal­tier­ter Pro­me­na­den- und Rad­weg, dann auf dem län­ge­ren Teil bis Mit­ten­walde als befes­tig­ter Ufer­weg. In Mit­ten­walde wird nach knapp acht Kilo­me­tern der Gewäs­ser­ver­lauf kurz ver­las­sen, durch die Baru­ther Vor­stadt geht es zur sehens­wer­ten St.-Moritz-Kirche mit der Paul-Ger­hardt-Sta­tue, anschlie­ßend führt der Weg durch Gas­sen zur Schleuse Mit­ten­walde an der Zos­se­ner Chaussee.

Von hier an wird dem Not­te­ka­nal auf sehr schö­nen und natur­be­las­se­nen Wegen gefolgt, nur unter­bro­chen durch wenige Stra­ßen- und eine Bahn­stre­cken­über­que­rung. Nach der Über­que­rung der Bun­des­straße darf man nicht ver­ges­sen, die Ufer­seite des Not­te­ka­nals zu wech­seln, da es im Ver­lauf keine wei­tere Brü­cke mehr gibt, um auf die ‚rich­tige‘ Seite zu wech­seln. An der ehe­ma­li­gen Luch­brü­cke wird anschlie­ßend das Ufer ver­las­sen, auf dem Luch­weg geht auf das Plat­ten­bau­vier­tel im Nord­os­ten von Zos­sen zu.

Über die Straße der Befrei­ung wird das Vier­tel durch­quert, auf der Gerichts­straße führt der Weg am Was­ser­turm und am Amts­ge­richt vor­bei, dann geht es über die Mit­ten­wal­der Straße und die Baru­ther Straße zum Zen­trum mit dem Markt und der Drei­fal­tig­keits­kir­che. Abschlie­ßend führt der Weg durch den klei­nen Stadt­park, wobei der Not­te­ka­nal ein letz­tes Mal über­quert wird, danach über die Frie­sen­straße zum Bahn­hof Zos­sen, an dem diese Tour endet.