… heute nach einem Abstimmungstermin beim Kunden eine Tour vom Kleistpark durch das nördliche Schöneberg, den Viktoriapark und das gediegene SO 61-Kreuzberg.
Den beeindruckenden Schwerbelastungskörper habe ich heute zum ersten Mal aus der Nähe gesehen, man kommt da ‘zufällig’ eher selten zu Fuß hin. Ansonsten ein Abschnitt um den Bergmannkiez, in dem ich nur noch selten unterwegs bin. Leider finden in der tollen Passionskirche am Marheinekeplatz kaum noch für mich interessante Konzerte statt. Vor vielen Jahren habe ich dort sensationelle Auftritte von Hope Sandoval (Mazzy Star) und Bonnie ‘Prince’ Billy erlebt.
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour beginnt an der Bushaltestelle ‘Goebenstraße’, der abzweigenden Pallasstraße wird gefolgt auf das monströse Pallasseum zu, das nach seinem Bau in den 1970er Jahren modernste Wohnkultur versprach und den ‘unsprengbaren’ Hochbunker direkt nebenan elegant integrierte.
Nach Unterquerung des Pallasseums wird in die Elßholzstraße abgebogen und das Kammergericht passiert, dann wird abgebogen in den Kleistpark und dieser zur Hälfte umrundet, danach geht es durch die Königskolonnaden zur Potsdamer Straße. Über die Großgörschenstraße und die Crellestraße führt der Weg nah an der S‑Bahntrasse zum Bahnhof Julius-Leber-Brücke, nach Überquerung der Brücke wird der Cheruskerstraße gefolgt bis zum Schöneberger Gasometer im Cheruskerpark.
Durch den Grünzug entlang der Torgauer Straße geht es anschließend in Richtung Bahnhof Südkreuz, kurz vorher wird aber abgebogen über die Wilhelm-Kabus-Straße zur Hertha-Block-Promenade. Die vielen Schienenstränge der verschiedenen Bahnlinien werden überquert zum Rober-Koch-Institut hin, dann führt der Weg durch eine Kleingartenanlage zum großen Schwerbelastungskörper, der zum Zwecke der Statikmessung der Tragfähigkeit des ‘Märkischen Sandes’ für einen Triumphbogen der geplanten Hauptstadt Germania errichtet wurde.
Über die Dudenstraße geht es weiter in östlicher Richtung, dann über den Grünstreifen zwischen Willy-Kressmann-Stadion und der Wohnanlage am Sixtusgarten hindurch in den Viktoriapark und um das Nationaldenkmal am Gipfel herum. Natürlich empfiehlt sich hier immer der kurze Aufstieg zum Denkmal, um die Rundumsicht zu genießen.
Nach dem Verlassen des Parks auf der östlichen Seite an der Methfesselstraße wird der Mehringdamm überquert, dann führt der Weg an herrlichen Gründerzeitbauten-Fassaden und am Wasserturm vorbei durch die Fidicinstraße, die Kopischstraße und weitere Straßen rund um den Chamissoplatz bis zur Bergmannstraße. Hier wird die große Markthalle am Marheinekeplatz passiert, an der Ecke des Platzes wird die imposante Passionskirche umrundet und über die Schleiermacherstraße geht es zur Gneisenaustraße, wo die Tour am gleichnamigen U‑Bahnhof endet.
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