… heute nach­mit­tag habe ich bei dem Super­wet­ter eine spon­tane Kurz­tour rund um das ‘Herrendike’-Wäldchen am nord­öst­li­chen Ber­li­ner Stadt­rand gemacht. Dabei han­delt es sich um ein Wald­stück, in dem Anfang des 19. Jahr­hun­derts Sol­da­ten der fran­zö­si­schen Armee bestat­tet wurden.

Zwi­schen Eiche und Hönow war ich bis­her noch nicht gewan­dert, die Stre­cke war ganz ok. Spe­zi­ell am Haus­see ent­lang ist die west­li­che Seite auf einem Pfad aller­dings deut­lich schö­ner als die heute von mir gewan­derte Ost­seite, bei der man den See kaum zu sehen bekommt.

Danke an manu­lie zum Hin­weis auf das sehens­werte ‘Herrendike’-Wäldchen.

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet an der End­sta­tion der Tram an der Ber­li­ner Stadt­grenze in Ahrens­felde, durch die Schorf­hei­de­straße, die Hohen­wal­der Straße und die Berg­straße führt der Weg hinab zur Alten Wuhle. Dem Bach­lauf wird zunächst ent­lang der Straße, dann auf dem Wuhle-Wan­der­weg gefolgt bis zum Klet­ter­turm ‘Wuh­le­wäch­ter’, dann wird die Wuhle über­quert und es geht an einer Sumpf­wiese ent­lang in das Dorf Eiche hinein.

Über den Kirch­weg gelangt man zur Ahrens­fel­der Chaus­see, dann wird abge­bo­gen zum Fried­hof. Über den Hin­ter­ein­gang des Fried­hofs kann man bis zur schö­nen Dorf­kir­che am ande­ren Ende hin­durch­ge­hen, um sich diese anzu­schauen. Danach führt der Weg zwi­schen dem Kunstwerk/Aussichtspunkt ‘Mega Obser­va­tion Plat­form’ und einer gro­ßen Solar­an­lage hin­durch zu einem schnur­ge­ra­den Feld­weg, dem bis zum Gewäs­ser ‘Tränke’ am Rande des Her­ren­dike-Wäld­chens gefolgt wird.

Das Wäld­chen wird im Uhr­zei­ger­sinn umrun­det, dabei erge­ben sich schöne Bli­cke über die Fel­der auf die umlie­gen­den Sied­lun­gen und der toll gele­gene Stein­ha­vel­see wird pas­siert. Anschlie­ßend geht es auf schma­len Pfa­den durch den Wald hin­durch zum Nor­dende des Ret­sees, dann über die Mehrower Straße in den Orts­teil Hönow-Nord hin­ein. Über die Wöhr­de­tal­straße führt der Weg an einem teich­ar­ti­gen Gewäs­ser inner­halb der Sied­lung ent­lang, dann wird auf einem schö­nen Wald­weg und ent­lang von Klein­gar­ten­an­la­gen dem Ufer des Ret­sees gefolgt.

Daran schließt sich der Haus­see an, dem nun in süd­li­cher Rich­tung gefolgt wird, lei­der ist das Ufer fast kom­plett ver­baut. Neben der Dorf­kir­che ergibt sich ein öffent­li­cher Zugang zum Haus­see, danach wird der Dorf­straße gefolgt bis zum Sied­lungs­ende an der Ber­li­ner Straße. Nach Über­que­rung der Straße wird ein kur­zes Stück weit das Natur­schutz­ge­biet der Hönower Weiher­kette pas­siert, an des­sen süd­li­chem Ende ist abschlie­ßend mit der U‑Bahnstation Hönow das Ende die­ser Tour erreicht.