… heute wieder eine Tour zu einem historischen Ort in Berlin, der Zitadelle Spandau. Der darin enthaltene Juliusturm ist das älteste profane Gebäude in Berlin.
Ich war zwar schon oft dort, aber immer nur zu Open-Air-Konzerten, zu denen ich im übrigen sagen kann: Atmosphäre hui — Akustik pfui.
Leider kommt man vor 17 Uhr nicht kostenlos in die Zitadelle hinein, da dann erst die kostenpflichtigen Museen schließen. Ich durfte aber kurz ein paar Fotos im Innenhof machen, nachdem ich nett gefragt hatte.
Ansonsten ist die Tour in dieser Form empfehlenswert, ich bin zum ersten Mal auf einer so nördlichen Route aus Berlins Mitte nach Spandau gegangen.
Danke an Joachim, dessen Tour von gestern ich teilweise zur Inspiration genutzt habe.
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Tour startet an der Wohnanlage am Moabiter Werder, am Innenministerium, am Hauptbahnhof und am Charitégelände vorbei geht es zum Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal. Dem Promenadenweg am Kanal wird gefolgt, er führt durch den Invalidenfriedhof und dann zum Nordhafen. Am Nordufer entlang geht es weiter dem Kanal folgend bis zur Seestraße, dann wird abgebogen zum Plötzensee und dieser wird an der nordöstlichen Seite zur Hälfte umrundet.
Anschließend führt der Weg weiter über den alten eingeebneten Friedhof (heute Hundeauslaufgebiet) zum Schwarzen Graben, dann wird dem Weg entlang einer Kleingartenkolonie gefolgt um das Stade Napoléon herum. Nun geht es wieder ein Stück weiter auf dem Radweg am Kanal, dann über die Autobahnbrücke hinüber in den schönen Park Jungfernheide.
Die waldähnliche Jungfernheide mit ihrem tollen Baumbestand, dem schönen Teich und dem prägnanten Wasserturm zählt für mich zu den attraktivsten Parks für Wanderer in Berlin, durch die nur mühsam erreichbare Lage sind immer wenige Besucher darin unterwegs. Gleich nach Durchquerung in westlicher Richtung schließt sich der längliche Wilhelm-von-Siemens-Park an, der ebenfalls auf seinen schmaleren Pfaden sehr waldähnlich erscheint.
Über den Rohrdamm geht es anschließend weiter zum Saatwinkler Damm, wobei durch eine Kleingartenkolonie abgekürzt wird, dann immer dem Saatwinkler Damm und danach dem Lüdenscheider Weg folgend in den kleinen Grützmacherpark. Hier wird einem kleinen Wassergraben gefolgt und danach der Straße bis zur Hauptstraße ‘Am Juliusturm’.
Nun führt der Weg leider ziemlich monoton an der Straße entlang, vorbei an Gewerbegebieten und Fabriken, bis der Zugang zur Zitadelle Spandau erreicht ist. Je nach Interesse kann man den historischen Gebäudekomplex mit Ausstellungen mehr oder weniger intensiv erkunden.
Weiter geht es danach über die Havel, hinein in die historische Altstadt und dann zur Schleuse am Havelufer. Nun wird der Sternbergpromenade an der Havel gefolgt bis zum imposanten Rathaus, wo dann auch gleich mit der S‑Bahnstation Spandau das Ende dieser Tour erreicht ist.
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