… und wie­der ein ‘Grü­ner Weg’ in Ber­lin heute, die Nr.12. Sehr schöne Stre­cke durch Span­dau immer an der Havel entlang.

Höhe­punkt waren für mich die Tief­wer­der Wie­sen, ein tol­ler natur­be­las­se­ner Abschnitt im Stadt­ge­biet, den ich noch nicht kannte.

Infos zur Stre­cke bei der Ber­li­ner Senats­ver­wal­tung: https://ssl.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/berlin_move/de/hauptwege/weg12.shtml

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe beginnt an der End­hal­te­stelle der Bus­li­nie 136 am Aale­mann­ufer. Offi­zi­ell führt der Weg nörd­lich des Kanals über die Straße Rich­tung Havel, ich emp­fehle aber, süd­lich den schö­ne­ren Weg an den Klein­gar­ten­ko­lo­nien ent­lang zu nut­zen. An der Mün­dung des Kanals sollte man sich trotz­dem die schön geschwun­gene Fuß­gän­ger­brü­cke anschauen, die man vor­her nicht benutzt hat.

An der Havel geht es nun an Boots­an­le­gern ent­lang auf dem Ufer­weg bis zum Fähr­weg, dann wird west­lich abge­bo­gen. Auf Höhe des Elkart­wegs emp­fehle ich unbe­dingt, als klei­nen Exkurs den Rund­weg um die Natur­denk­mä­ler Glüh­würm­chen­grund und Immenweide zu bege­hen, es sind sehr schöne Wald­wege um zwei kleine Sumpf­ge­biete mit­ten im rie­si­gen Klein­gar­ten­areal. Über die Wer­der­straße und die Goltz­straße müs­sen lei­der in der Folge Sied­lungs- und Gewer­be­ge­biete in Haken­felde durch­quert wer­den, bis es am Mase­la­ke­ka­nal vor­bei und dann am Was­ser­bo­gen ent­lang wie­der direkt zur Havel geht.
Wei­ter geht es in Rich­tung der See-Brü­cke mit ihren auf­fäl­li­gen vitri­nen­ar­ti­gen Auf­bau­ten, nach deren Unter­que­rung zur Havel­spitze, einer Halb­in­sel mit herr­li­chem Blick aufs Was­ser in fast alle Rich­tun­gen. Nun wird die Mase­la­ke­bucht auf der inter­es­san­ten Klapp­brü­cke über­quert, dann führt der Weg ein­mal rund um den Nord­ha­fen und wie­der zurück zur Havel.

Der Weg führt danach zur schö­nen alten Gro­ßen Eis­wer­der­brü­cke, unter­quert diese eben­falls und wei­ter geht es durch den Wröh­män­ner­park und über den Müh­len­gra­ben durch das his­to­ri­sche Alt-Span­dau zur Schleuse. In der Folge wird die Spree­mün­dung in die Havel pas­siert, dann führt der Weg über die Stern­berg­pro­me­nade, das Schiff­fahrts­ufer und die Oxfort-Pro­me­nade ein gan­zes Stück wei­ter havel­ab­wärts, bis über die Schu­len­burg­brü­cke am Süd­ha­fen mit dem gro­ßen Kies­werk die Ufer­seite gewech­selt wird.

Hier geht es nun über den Tief­wer­der­weg und die Dorf­straße bis fast zum Ende durch Tief­wer­der hin­durch, dann wird am Hafen­ende wie­der zur Havel abge­bo­gen. Nach einem kur­zen Abschnitt über Pfade direkt am Was­ser gelangt man zum Land­schafts­schutz­ge­biet Tief­wer­der Wie­sen, durch das sehr schön ein Weg teil­weise auf Holz­boh­len durch die Sumpf­ge­biete führt. Anschlie­ßend führt der Weg kurz durch ein Wald­stück, bevor über den Bran­den­stein­weg die Kreu­zung zur Heer­straße erreicht ist. Hier befin­det sich auch gleich die Bus­hal­te­stelle ‘Pichels­wer­der’, an der diese Etappe endet.