… und wie­der ein kür­ze­rer ‘Grü­ner Weg’ im Stadt­ge­biet von Ber­lin heute ange­sichts der Witterungsbedingungen.

Wie zu erwar­ten war der Anfang der Stre­cke toll, der Mit­tel­teil ok und das Ende nicht wei­ter erwähnenswert.

Auf jeden Fall lässt sich der Weg ganz gut im Regen wandern.

Infos zu dem Weg bei der Ber­li­ner Senatsverwaltung:
https://ssl.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/berlin_move/de/hauptwege/weg09.shtml

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour beginnt an der Bus­hal­te­stelle Schmöck­witz­wer­der am süd­öst­li­chen Stadt­rand von Ber­lin. Zunächst geht es an der Aka­de­mie Schmöck­witz vor­bei zum Oder-Spree-Kanal, dem dann bis zum Sedd­in­see auf einem sehr schö­nen Wald­weg mit Blick aufs Was­ser gefolgt wird. Im Prin­zip ist dies bereits der schönste Abschnitt der Tour. 

Auf der Pro­me­nade am Sedd­in­see wer­den dann kleine Sied­lun­gen und Boots­häu­ser pas­siert, danach geht es sehr schön wei­ter durch den Wald, dicht am See ent­lang. Mit dem Errei­chen des öst­li­chen Teils von Schmöck­witz wer­den wie­der etli­che Anle­ge­stel­len und Boots­häu­ser pas­siert, die Dahme wird an der Werns­dor­fer Straße über­quert, dann der Yacht­ha­fen umrun­det und der Weg führt wei­ter nach Karo­li­nen­hof, hier aber wei­test­ge­hend nicht in unmit­tel­ba­rer Ufernähe.

In Karo­li­nen­hof geht es wei­ter durch ruhige Wohn­ge­biete, der Rohr­wall­al­lee und der Reh­feldt­straße fol­gend, bis zum Dorf­teich. Hier beginnt nun die Sport­pro­me­nade, eine ruhige Asphalt­straße, die sich par­al­lel zur ’schöns­ten Ber­li­ner Tram­stre­cke’ hin­zieht. Nach dem Boots­haus Rich­ter­shorn kann man aber eben­falls Tram­pel­pfade direkt am Ufer der Dahme nut­zen, die wesent­lich schö­ner sind. An die­sen Abschnitt schließt sich der Exkurs zur ‘Bam­me­le­cke’ an, einer belieb­ten Bade­stelle in die­ser Gegend, die über Wald­wege an die Sport­pro­me­nade ange­bun­den ist.

Anschlie­ßend geht es wei­ter ent­lang von Boots­häu­sern, dem Olym­pia­stütz­punkt Rudern & Kanu und den Regat­ta­tri­bü­nen der Olym­piade von 1936, zunächst noch auf der Sport­pro­me­nade, dann auf der Regat­ta­straße. Nun ist Grünau erreicht, das eben­falls nord­west­lich kom­plett durch­quert wird. Höhe­punkt dabei ist der läng­li­che Park par­al­lel zur Dah­me­straße, der einen schö­nen Aus­blick auf das Was­ser und die Werft am gegen­über­lie­gen­den Ufer gewährt.

Der nun fol­gende Abschnitt von Grünau nach Köpe­nick ist lei­der nicht mehr so schön, ent­lang der Regat­ta­straße und der viel­be­fah­re­nen Grü­nauer Straße wird der Tel­tow­ka­nal über­quert, Indus­trie- und Gewer­be­an­la­gen, Klein­gar­ten­ko­lo­nien, ein Gefäng­nis sowie eine Kaserne bestim­men hier das Bild. Am Köll­ni­schen Platz in Köpe­nick ist schließ­lich das Ende der Tour erreicht. Die Dahme mün­det einige hun­dert Meter wei­ter nörd­lich in die Spree, ich emp­fehle daher zumin­dest, abschlie­ßend auf der Guten­berg­straße ein Stück wei­ter zu gehen bis zu einem öffent­li­chen Ufer­zu­gang, der den schö­nen Blick in Rich­tung Mün­dung und auf die Alt­stadt von Köpe­nick gegen­über freigibt.