… heute wieder eine spontane Plan-B-Tour im näheren Berliner Umland, weil es heute morgen sehr nach Regen aussah und ich meine geplante Ferntour gecancelled habe.
Die Gesamtstrecke hat mich von ihrer Ausgewogenheit her sehr überrascht, es war alles dabei, was gute und abwechslungsreiche Wanderstrecken ausmacht. Zum Abschluss gabs dann noch eine kleine Fotorunde durch die Altstadt von Bernau, die ich noch nicht kannte.
Die Strecke ist stark angelehnt an diese Vorgabe: https://stadtentwicklung.berlin.de/forsten/ausflugstipps/de/2009/august.shtml
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Infos und Tourbeschreibung:
Die Tour startet am Bahnhof Wandlitzsee der ‘Heidekrautbahn’, nach Überquerung der Gleise geht es ein Stück durch den Ort nach Osten, entlang der Drei Heiligen Pfühle in den Wald. Leider ist nur einer der drei kleinen Seen komplett zugänglich, ein zweiter etwa zur Hälfte. Auf schmalen Pfaden durch hügeliges Terrain geht es weiter zum Regenbogensee, dann gleich wieder über einen Pfad hinüber zum Liepnitzsee, auf den in Höhe des Waldbads getroffen wird. Dieser See ist einer der beliebtesten Badeseen im Berliner Umland, da er relativ leicht mit Fahrrad oder Bahn zu erreichen ist und eine hervorragende Wasserqualität besitzt.
Dem Weg direkt am Seeufer wird nun komplett auf der schöneren, südlichen Hälfte gefolgt bis zum Ende des Sees. Meist geht man dabei direkt am Wasser auf einem Waldweg neben dem mit Moos bewachsenen Berghang. Am sumpfigen, mit Schilf bewachsenen Ende des Sees geht es etwas bergauf, dann wird scharf abgebogen auf einen Wirtschaftsweg durch dichten Wald in südöstlicher Richtung.
Zunächst ist der Weg noch unangenehm grob asphaltiert bzw. geschottert und etwas monoton, nach der Überquerung der Autobahn auf einem kurzen Pflastersteinabschnitt werden der Verlauf und die Begehbarkeit dann aber immer besser und es bleibt sehr abwechslungreich, was die umgebende Vegetation betrifft.
Nach einigen Kilometern wird dann nach rechts abgebogen an einer riesigen Kiesgrube, hier empfiehlt es sich aber, noch etwa hundert Meter weiter geradeaus zu gehen und von einer erhöhten Position die tolle Aussicht auf die Kiesgrube zu genießen. Im weiteren Verlauf wird nun die Kiesgrube auf schmalen Waldwegen komplett umrundet, dann wird der Wald verlassen und der Weg führt nun sehr schön als Baumallee über die Felder bis an den Ortsrand von Bernau.
Über den Klosterfelder Weg und die Oranienburger Straße geht es weiter zur Altstadt von Bernau, die fast komplett von einer historischen Stadtmauer umgeben ist. Der von mir gemachte Zick-Zack-Weg durch die Altstadt ist als Anregung zu verstehen, die nur einen Teil der wirklich sehenswerten Gebäude und Plätze beinhaltet.
Nach dem Stadtrundgang führt der Weg abschließend am südlichen Ende der kleinen Stadt zum Bahnhof, von wo aus mit dem Regionalexpress oder der S‑Bahn wieder der Rückweg nach Berlin angetreten werden kann.
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