… heute bin ich den westlichen Teil des Spreewegs durch Berlin gewandert. Alle Teilabschnitte kannte ich schon, bin sie aber zuvor noch nie in dieser Zusammenstellung gegangen.
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Infos und Tourbeschreibung:
Diese Etappe startet am Regionalbahnhof Albrechtshof an der westlichen Stadtgrenze von Berlin. Mit der Spree hat der Weg hier noch wenig zu tun, da die Spree schlicht und einfach nach der Mündung in die Havel innerhalb von Spandau nicht mehr existiert.
Durch ruhige Wohnviertel geht es nun zum sehr langgezogenen Spekte-Grünzug, dem bis fast zum Rathaus Spandau über etwa fünf Kilometer gefolgt wird. Dabei werden zwei größere Seen, die Spektelake und der Große Spektesee passiert, ansonsten führt der Grünzug durch eine breite Schneise zwischen den Siedlungen.
Nach der Durchquerung des kleinen Münsingerparks vor dem Rathaus Spandau geht es weiter hinunter zum Havelufer und über die Eisenbahnbrücke nach Stresow. Über den Grunewaldweg und die Tiefwerderstraße geht es Richtung Hafen, dann an einer Sportanlage vorbei und an der Siedlungsgrenze entlang in den Wald.
Zunächst führt der Weg an der Bahn entlang durch den Schanzenwald, dann auf dem sehr schönen schmalen Kammweg hinauf auf den Murellenberg mit den ‘Denkzeichen’, einer beeindruckenden Spiegelinstallation. An der Waldbühne vorbei geht es dann wieder hinab zum Sumpfgebiet der Ruhlebener Fließwiese, der am Friedhof entlang gefolgt wird. Durch den Hempelsteig geht es dann am U‑Bahnhof Ruhleben vorbei, der Spandauer Damm wird überquert und durch den Wiesendamm führt der Weg in die viele Kilometer langen Kleingartenkolonien am Knüppeldamm.
Hier wird dann auch zum ersten Mal auf die Spree getroffen, der nun auf dem Uferweg bis zum Hintereingang des Schlossgartens Charlottenburg gefolgt wird. Durch den Schlossgarten geht es dann weiter zwischen Spree und Karpfenteich, am Belvedere vorbei und mit Blick auf das Schloss Charlottenburg wieder aus dem Park hinaus. Da das Charlottenburger Ufer an der Spree gesperrt ist (Stand 04/2017), geht es stattdessen über die Schloßbrücke und durch den kleinen Österreich Park bis zum Siemenssteig und dort wieder zurück auf die ‘richtige’ Uferseite.
An der Mündung des Landwehrkanals in die Spree führt der Weg über die Dovebrücke, dann um die großen Wohngebäude herum und auf dem Spazierweg im Halbkreis der Spree folgend bis zur Gotzkowskybrücke, wo abermals die Spreeseite gewechselt wird. Hier geht es nun weiter am Wikingerufer bis zum Wullenwebersteig, wo dann zum letzten Mal die Spree überquert wird.
Nun führt der Weg am Schleswiger und am Holsteiner Ufer um das Hansaviertel herum, bis am Gerickesteg der S‑Bahnhof Bellevue erreicht ist, an dem diese Etappe endet.
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