… heute habe ich den kur­zen Ost­teil des Tel­tower Dör­fer­wegs absol­viert. Obwohl ich den Mau­er­weg schon einige Male gegan­gen bzw. mit dem Fahr­rad gefah­ren bin, hat mich die Anzahl der teil­weise sehr ver­steck­ten Grün­an­la­gen rund um Rudow über­rascht. Der län­gere Mit­tel­teil des Tel­tower Dör­fer­wegs folgt dann damnächst.

————————–

Infos und Tourbeschreibung:

Diese Tour star­tet am S‑Bahnhof Ober­spree, der Weg führt zwi­schen Klein­gär­ten und Gara­gen­kom­ple­xen hin­durch an der Bahn­trasse ent­lang, dann durch ein klei­nes Wäld­chen und wei­ter durch eine Klein­gar­ten­ko­lo­nie zur Ober­spree­straße. Hier wird die schöne Köll­ni­sche Heide betre­ten, auf tol­len Wald­we­gen geht es gera­de­aus wei­ter, um die Sport­an­lage Bir­ken­wäld­chen herum und süd­öst­lich wie­der aus dem Wald hin­aus zur Genossenschaftsstraße.

Nun führt der Weg durch die ange­stamm­ten Sied­lungs­ge­biete von Adlers­hof, zunächst auf schma­len Stra­ßen an Rei­hen­häu­sern ent­lang, dann an schö­nen alten Miets­häu­sern vor­bei bis hin zum S‑Bahnhof Adlers­hof. Hier ver­läuft der Weg ent­lang von moder­nen Wohn­sied­lun­gen, Gewer­be­ge­bie­ten und Bau­stel­len bis hin zum Land­schafts­park Johan­nis­thal, einem rena­tu­rier­ten Flug­feld­ge­biet. Ent­lang des abge­sperr­ten Natur­schutz­are­als geht es über die ganze Länge des wei­ten Parks bis zur Rudower Chaussee.

Über den Fuß­gän­ger- und Rad­fahr­weg neben der Auto­bahn wird nun die Brü­cke über den Tel­tow­ka­nal pas­siert, danach geht es wei­ter auf dem Mau­er­weg, der lei­der hier aus einem für Wan­de­rer humor­lo­sen, brei­ten Asphalt­strei­fen besteht. Da ich die Rudower Höhe, einen in der Nähe befind­li­chen rena­tu­rier­ten Trüm­mer­berg, noch nicht kannte, habe ich ihn an der Stelle in die Tour inte­griert: der Weg führt durch die Lücke in dem gro­ßen noch erhal­te­nen Seg­ment der Ber­li­ner Mauer, dann am Hang ent­lang und über kur­vige Abschnitte auf den Gip­fel des Ber­ges. An zwei Stel­len erge­ben sich dort Aus­bli­cke in die umge­bende Landschaft.

Nach dem Abstieg auf der ande­ren Seite geht es wie­der zurück auf den Mau­er­weg, dem dann wei­ter auf einem schma­len Pfad neben dem offi­zi­el­len Weg gefolgt wird. Etwas absurd: dort, wo frü­her die Mauer stand, steht jetzt wie­der eine, wenn auch nur als Lärmschutzwand …

Danach wird der Land­schafts­park Rudow-Alt­glie­ni­cke gestreift, es schließt sich der Süd­park etwas abseits des Mau­er­wegs an, und die­ser Abschnitt endet mit der Durch­que­rung eines tol­len klei­nen Birkenwäldchens. 

Wei­ter geht es nun nach Rudow hin­ein auf der Schö­ne­fel­der Straße mit einem kur­zen Abste­cher in den Nord­park, dann geht es hin­über zum Mes­ken­gra­ben, am Lolopfuhl und an Kop­peln ent­lang zur Waß­manns­dor­fer Chaus­see. Anschlie­ßend wird noch ein­mal eine Klein­gar­ten­ko­lo­nie an den Rohr­pfüh­len durch­quert und auf dem schö­nen Pro­me­na­den­weg am Rudower Fließ geht es schließ­lich zur Neu­köll­ner Straße, wo mit Errei­chen des U‑Bahnhofs Rudow die Tour endet.