Heute habe ich die neue höchste Erhebung von Berlin erkundet, den gut 120 Meter hohen Arkenberge (… es heißt tatsächlich DER ArkenbergE). Dabei handelt es sich um eine ehemalige Bauschutt-Deponie aus den 80er Jahren, die renaturiert wurde und demnächst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Schon beeindruckend: aus der Nähe, in Kombination mit dem künstlich angelegten Biotop-See daneben erinnert es fast an eine natürliche deutsche Mittelgebirgslandschaft.
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Infos und Tourbeschreibung:
Los geht es am S‑Bahnhof Mühlenbeck-Mönchmühle, kurz hinter der nördlichen Stadtgrenze von Berlin. Der Weg führt zunächst ein gutes Stück wieder zurück in Richtung Berlin am Bahndamm entlang auf einem sandigen Pfad. Der Pfad steigt in seinem späteren Verlauf an, es geht durch ein kleines Wäldchen und beim Verlassen zur Straße hin taucht der Arkenberge wie aus dem Nichts auf. Dem umzäunten Areal wird ein Stück weit auf der Straße gefolgt, der Weg knickt ab und an einer kleinen Siedlung vorbei ist nun von einer Anhöhe der Badesee Arkenberge links zu sehen, während sich der Berg auf der rechten Seite des Weges erstreckt. Momentan ist der Renaturierungsprozess des Berges noch im Gange und das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich, es gibt allerdings einige Einstiegsmöglichkeiten, die nicht schwer zu entdecken sind. Ich bin bis zur Hälfte zum Gipfel hochgestiegen, es war mir dann aber zu lehmig und zu rutschig und ich habe den Rückweg angetreten.
Der schön gelegene künstliche Badesee und der gleich daneben angelegte noch schönere Biotopsee werden nun komplett umrundet und es geht wieder zurück zur Straße. Gleich bei der nächsten Möglichkeit wird die Straße wieder verlassen, es geht nun am Blankenfelder Graben entlang durch ein schmales Waldstück über knapp zwei Kilometer. Ich habe den schönen Waldpfad gewählt, der am Ende etwas zugewuchert war, alternativ lassen sich links und rechts davon breitere Wege nutzen. Dieses Areal ist ein weitläufiges Hundeauslaufgebiet, worauf man sich einstellen sollte.
Am Ende des Weges gelangt man aufs freie Feld, der Weg passiert den Möllersfelder Weg und es geht weiter am Blankenfelder Graben über einen Feldweg, entlang von Pferdekoppeln. Am Ende dieses Abschnitts wird die Buchholzer Straße überquert, dem Graben wird weiter gefolgt, diesmal wieder auf einem sehr schönen schmalen Pfad durch den Wald. Alternativ lässt sich hier ebenfalls ein breiterer Feldweg auf der anderen Seite des Gewässers nutzen, auf den man nach gut einem Kilometer sowieso über eine Brücke wechseln muss. Auf dem Feldweg geht es nun weiter bis zum Nordgraben, dieser wird überquert und ein holpriger Feldweg führt nun entlang von Siedlungen und Kleingartenkolonien auf einer Anhöhe dem Nordgraben folgend durch das sehr amorphe Französisch Buchholz.
An der Kreuzung zur Schönhauser Straße geht es nicht mehr weiter am Nordgraben, daher geht es auf dem Umweg über die Zitherstraße und den Akkordeonweg, dann ein kurzes Stück an der vielbefahrenen Pasewalker Straße und dann dem Blankenburger Weg entlang bis zum Pankeweg. Hier trifft man auf die schön gelegenen Heinersdorfer Karpfenteiche, die umrundet werden, dann geht es weiter noch ein kurzes Stück an der Panke entlang, bis wieder die Pasewalker Straße überquert wird. Nach einem kurzen Abschnitt entlang der Straße wird schließlich der S‑Bahnhof Pankow-Heinersdorf erreicht, das Ziel dieser Tour.
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