… heute wie­der eine Havel­etappe, wie­der zusam­men mit Cor­nell, über­wie­gend auf dem Havel­rad­weg zwi­schen Mari­en­thal und Liebenwalde.

Obwohl die Stre­cke zu mehr als 90% auf Asphalt ver­lief, war sie den­noch sehr schön und abwechs­lungs­reich mit sehr vie­len Gewäs­sern, nur der lange Abschnitt am Voß­ka­nal in der zwei­ten Hälfte wurde mit der Zeit etwas monoton.

Für Rad­fah­rer ist die Stre­cke sicher ein Top-High­light im Land­kreis Ober­ha­vel, wan­dern kann man sie eben­falls problemlos.

Bei die­ser Etappe bin ich ab Zeh­de­nick stark von der Vor­lage abge­wi­chen, meine Vari­ante ver­läuft immer nah an der Havel und am Voß­ka­nal ent­lang, die Vari­ante von Man­fred Reschke ent­fernt sich vom Havel­ver­lauf und folgt eher dem Euro­pa­wan­der­weg E10 zum eben­falls sehens­wer­ten Schloss Lie­ben­berg und führt im wei­ten Bogen wie­der zur Havel in Rich­tung Ora­ni­en­burg zurück.

Hier die Auf­zeich­nung von Cornell:
https://komoot.de/tour/36639102

Wie gehabt auch hier wie­der der Hin­weis auf das beglei­tende Buch von Man­fred Reschke:
https://www.trescher-verlag.de/reisefuehrer/deutschland/havel.html

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Infos und Tourbeschreibung:

Diese Etappe beginnt an der Bus­hal­te­stelle ‘Schule’ in Mari­en­thal, an der Fach­werk­kir­che vor­bei geht es zunächst ein kur­zes Stück durchs Dorf, dann wird abge­bo­gen über den Wie­sen­weg und an Kes­sel­stich und Moser­stich vor­bei zur Schleuse am Wen­tow­ka­nal. Nach Über­que­rung des Kanals wird kurz der Burg­wal­ler Straße direkt neben der Havel gefolgt, in Burg­wall dann abge­zweigt auf die Mari­en­tha­ler Straße, die direkt durch die zer­klüf­tete Ton­stich­land­schaft hin­durch verläuft.

Nach Pas­sie­ren des Zie­ge­lei­parks Mil­den­berg wird auf einem schma­len Pro­me­na­den­weg der beson­ders schöne Abschnitt zwi­schen Pap­pel­stich und Döbert­stich durch­quert, dann geht es auf der Straße an Rad­ke­stich und Zim­mer­mann­stich vor­bei. Der Ramin­stich wird in sei­ner gesam­ten Länge pas­siert, dann die Bahn­li­nie am Havel­ver­lauf unter­quert. Nun folgt wie­der ein sehr schö­ner Abschnitt zwi­schen der Havel und dem Kin­der­stich, dies­mal auf einem tol­len schma­len Pfad bis hin zum Hafen von Zehdenick.

An der Havel ent­lang führt der Weg durch den Ort mit kur­zem Abste­cher zum Klos­ter, danach spal­tet sich die breite Havel auf in die gewun­dene Schnelle Havel und den Voß­ka­nal. Auf dem Rad­weg wird nun dem Voß­ka­nal über gut zehn Kilo­me­ter etwas erhöht auf einem Damm gefolgt, die Havel ist immer in der Nähe, ihr Ver­lauf lässt sich aber im weit­läu­fi­gen benach­bar­ten Auen­tal vom Rad­weg aus meist nur erahnen.

An der Schleuse Bischofs­wer­der wird der Voß­ka­nal dann über­quert, über die Fel­der wird der Straße gefolgt bis zum Amts­haus, danach geht es über die Breit­scheids­traße und die Breite Straße zu Kir­che und Markt­platz in Lie­ben­walde. Abschlie­ßend ist in der Thäl­mann­straße am Welt­kriegs­denk­mal mit der Bus­hal­te­stelle das Ende die­ser Etappe erreicht.